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Fünf Verletzte bei Feuer in Arnum
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Hemmingen Fünf Verletzte bei Feuer in Arnum

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Arnum sind am frühen Sonnabendmorgen zwei Frauen und drei Männer verletzt worden. Die Feuerwehr rettete eine 93-jährige Frau über eine Leiter aus dem Haus und löschte den Brand. Die vier übrigen Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten.

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Eine 93-jährige Frau wurde von der Feuerwehr über eine Leiter aus dem brennenden Haus gerettet.

Quelle: CAP

Arnum. Ein Hausbewohner hat am Sonnabendmorgen gegen 3.45 Uhr Brandrauch wahrgenommen. Ein Sofa im Erdgeschoss des Einfamilienhauses an der Straße Hohes Feld stand in Flammen. Der Bewohner alarmierte die Feuerwehr. Der 55-jährige Hausbesitzer, seine 54-jährige Ehefrau und die beiden 19- und 25-jährigen Söhne konnten sich selbst ins Freie vor das Wohnhaus retten. Eine 93-jährige Besucherin befand sich im verrauchten ersten Obergeschoss.

91 Feuerwehrleute rückten mit 15 Fahrzeugen ab. Laut dem Stadtbrandmeister von Hemmingen-Westerfeld, Roland Frey, quoll der Brandrauch beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits aus dem Dach. Die Feuerwehr rettete die 93-Jährige über eine Leiter aus dem brennenden Haus. Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Wohnzimmer und löschte die brennende Couch. Der Brandrauch im gesamten Wohnhaus wurde mit einem Drucklüfter durch die geöffneten Fernster herausgeblasen. Mit einer Wärmebildkamera wurde nach Brandnestern gesucht.

Alle fünf im Haus Anwesenden hatten sich Rauchgasvergiftungen zugezogen und wurden in Rettungswagen von zwei Notärzten behandelt. Danach kamen die Verletzten zur stationären Aufnahme in drei hannoversche Krankenhäuser.

Laut dem Stadtbrandmeister befand sich ein Rauchwarnmelder im Erdgeschoss, der im Feuer verbrannte. Ob dieser einzige Rauchwarnmelder die Anwesenden aus dem Schlaf weckte, ist ungeklärt. Laut Frey soll das Feuer im Wohnzimmer etwa 15 Minuten gebrannt haben, bis jemand den Brandrauch bemerkt hatte.

Ein technischer Defekt soll der Grund für den Brand gewesen sein.. Das gesamte Wohnhaus wurde durch Rauch und Löschwasser beschädigt. Laut Polizei beträgt der Schaden etwa 30.000 Euro.

Bernhard Herrmann/naw

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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