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Ausschuss: Seniorenbeirat stellt zu viele Fragen

Hemmingen-Westerfeld Ausschuss: Seniorenbeirat stellt zu viele Fragen

Rüdiger Kaminski ließ nicht locker. Der Geschäftsführer des Hemminger Seniorenbeirates meldete sich am Donnerstag im Finanzausschusses häufig zu Wort – längst nicht nur zu Seniorenthemen. Etwa in der Mitte der Sitzung räumte Ausschussvorsitzender Wolf Hatje ein: „Ich tue mich schwer mit ihren vielen Fragen.“

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Die Geschäftsordnung sichert dem Hemminger Seniorenbeirat ein Antrags-, Anhörungs- und Rederecht zu.

Hemmingen. Wolf Hatje (DUH) bat Kaminski höflich, aber bestimmt darum, nicht in jedes Detail zu gehen. „Wir haben ein großes Vertrauen in die Verwaltung.“ Kaminski hingegen machte deutlich: „Ich verstehe meine Arbeit so, dass ich auch Vorschläge machen darf.“ Die Geschäftsordnung des Rates gibt ihm Recht. Sie sieht für Seniorenbeiratsmitglieder ein Antrags-, Anhörungs- und Rederecht vor. Kaminski brachte sich daher auch weiter ein, wo er als geboten empfand.

Schon zu Beginn der Sitzung wollte er die Tagesordnung um den Punkt „Jobs für Flüchtlinge“ erweitern. Der Ausschuss stimmte zwar zu, Ulff Konze (CDU) bat jedoch darum dies künftig im Vorfeld der Sitzung zu tun, damit sich die anderen Mitglieder auf das Thema vorbereiten könnten. Kaminski konterte, er habe eine Drucksache der Verwaltung auch erst einen Tag vor der Sitzung bekommen. Wolf Hatje verwies auf die Belastung der Verwaltung durch die Flüchtlingsarbeit. Verspätete Drucksachen seien „mit Großzügigkeit“ zu handhaben.

Als Kaminski später seine vorbereitete Stellungnahme über Flüchtlinge vorlas, bat Kerstin Liebelt (SPD) um eine Unterbrechung. Sie sagte, das komplexe Thema gehöre in einen anderen Fachausschuss. Mit etlichen Behauptungen gehe Kaminski zudem „weit übers Maß hinaus“. Jürgen Grambeck (Grüne) pflichtete ihr bei. So bleibe zum Beispiel die Stadt bei Flüchtlingen keinesfalls auf den meisten Kosten hängen, wie es Kaminski dargelegt habe.

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Von Redakteur Andreas Zimmer

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