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Im Betreuungs-Notfall hilft Fluxx

Hemmingen Im Betreuungs-Notfall hilft Fluxx

Die Organisatoren des Fluxx-Projektes zur Notfall-Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen sind nach einem Jahr mit der Zwischenbilanz zufrieden. Endgültig soll über eine Fortführung in Hemmingen aber erst zum Ende der Probezeit im nächsten Jahr entschieden werden.

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Solche Notfälle kennen wohl alle Eltern: Wer soll das Kind betreuen, wenn plötzlich die gewohnte Betreuungskraft ausfällt. (Symbolbild)

Quelle: Hauke-Christian Dittrich

Hemmingen. Eltern kennen das: Die Tagesmutter wird ausgerechnet dann krank, wenn die Großeltern verreist und sie selbst beruflich unabkömmlich sind. In solchen Fällen hilft Fluxx: Unter der Rufnummer (0511) 16 83 21 10  kann rund um die Uhr (nächtliche Anrufe werden ab 6 Uhr morgens bearbeitet) eine Betreuung angefordert werden, die lediglich fünf Euro pro Stunde kostet. Außerdem gibt es eine kostenlose Beratung, die manchmal auch zu einer anderen Lösung verhilft.

Vor drei Jahren hat die Region den Service eingerichtet, seit einem Jahr beteiligt sich auch Hemmingen daran. Dafür zahlt die Stadt einen von der Zahl der in ihr lebenden Kinder abhängigen Beitrag. Zurzeit beträgt er rund 1800 Euro. Die Betreuung übernehmen pädagogisch geschulte Kräfte wie etwa ehemalige Erzieherinnen oder Lehrerinnen. Sie arbeiten ehrenamtlich.

In Hemmingen haben sich in den ersten Monaten 20 Betroffene bei Fluxx gemeldet, sechs davon haben den Betreungsservice in Anspruch genommen. Das sei im Vergleich zu Hannover natürlich relativ wenig, sagt Sabine Schrader vom Familienmanagement der Landeshauptstadt. Das sei aber auch zu erwarten gewesen, "weil auf dem Land das persönliche soziale Netzwerk besser funktioniert", meint die Fluxx-Koordinatorin.

Sie ist mit der Resonanz dennoch ebenso zufrieden wie Diana Sandvoß, die das Projekt in der Hemminger Stadtverwaltung betreut. "Das muss sich unter den Eltern erstmal herumsprechen", sagt sie. Dazu ist unter anderem in den Kindergärten Info-Material ausgelegt worden. Außerdem gebe es bedauerlicherweise bisher noch keine Hemminger Betreuungskräfte, berichtet Sandvoß. Noch sei man auf Ehrenamtliche aus Laatzen und Hannover angewiesen. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich bei Volker Kolsch im Familienservicebüro unter Telefon (05101) 58 41 12 oder per Mail an volker.kolsch@stadthemmingen.de melden.

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