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Mit Maggi zurück in die USA

Hemmingen-Westerfeld Mit Maggi zurück in die USA

350 amerikanische Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) haben jetzt ihr Austauschjahr beendet. Dabei handelt es sich um das Jugendaustauschprogramm des Bundestages und des US-Kongresses. Gabrielle Kosiba (16) wohnte bei ihrer Gastfamilie Christine und Andreas Köhler in Hemmingen-Westerfeld.

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Gabrielle Kosiba mit dem Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch auf der Reichtagskuppel in Berlin.

Quelle: privat

Hemmingen-Westerfeld. Sie war zum ersten Mal in Deutschland und auch das erste Mal in Europa. Mittlerweile ist Kosiba in ihre Heimatstadt Farmington Hills (Michigan) bei Detroit zurückgekehrt. Im Interview mit Redakteur Andreas Zimmer berichtet sie, warum „Hallo“ für sie ein witziges deutsches Wort ist und warum sie auf der Rückreise Maggi im Gepäck hatte.

Was vermissen Sie an Hemmingen am meisten?

Ich vermisse die wunderbaren Menschen, die ich kennengelernt habe, so sehr. Ich hatte eine wunderbare Gastfamilie und habe Freunde fürs Leben gefunden! Ich werde definitiv mit ihnen in Kontakt bleiben.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Hemmingen?

Ich liebe Hemmingen. Die Stadt ist sehr schön. Ich habe zwei Lieblingsplätze. Ich bin sehr oft um die Dreiecksteich hinter der KGS gelaufen. Ich finde es sehr ruhig und friedlich da. Mein zweiter Lieblingsplatz ist die Eisdiele am Rathausplatz. Da habe ich mich oft mit meinen Freunden getroffen, und ich habe viele schöne Erinnerungen davon.

Was war das Erste über Hemmingen, was Sie Ihren Eltern erzählt haben?

Ich kann mit meinem Fahrrad überall hinfahren!

Was ist Ihrer Meinung nach das witzigste deutsche Wort?

Ich finde „Hallo“ ist lustig. Das Wort an sich ist eigentlich nicht witzig, aber die Nutzung und Betonung des Wortes, die jemand gebraucht, wenn er genervt ist und sagt „Hallo! Was machst du denn da?“. In Englisch wird das Wort „Hello“ so gar nicht benutzt.

Was ist typisch Deutsch?

Immer einen Regenschirm dabei zu haben. So komisch sich das anhört: Man weiß nie, wann es regnen wird, und es ist immer gut, vorbereitet zu sein.

Warum haben Sie am Parlamentarischen Patenschafts-Programm teilgenommen?

Ich habe mich erst beworben, weil ich unbedingt nach Deutschland fliegen und die Kultur erfahren und kennenlernen wollte. Es war nicht so, dass ich so viel Interesse an den politischen Beziehungen zwischen den Ländern hatte. Aber in diesem Jahr habe ich sehr viel über Politik in Deutschland und die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten gelernt. Jetzt interessiere ich mich total dafür. Ich würde gern bei der Amerikanischen Botschaft in Berlin arbeiten und die Beziehung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten weiter ausbauen.

Wie ist jetzt Ihr Eindruck von der Kommunalpolitik und von der Landes- und Bundespolitik?

Während meines Austauschjahres habe ich das Sprichwort „Es ist nicht schlechter. Es ist nicht besser. Es ist einfach anders“ kennen gelernt. In meinem Austauschjahr habe ich viel gelernt und ich habe viel mehr Verständnis für das politische und soziale System in Deutschland.

Welche Souvenirs haben Sie mitgenommen?

Als Erinnerungsstück habe ich auf Spiekeroog ein Fischerhemd gekauft. Ich war mit einer sehr guten Freundin und ihrer Familie auf der Insel. Immer, wenn ich das Hemd trage, werde ich an all die wunderbaren Menschen erinnert, die ich kennengelernt habe.

Waren auf der Rückreise auch deutsche Lebensmittel in Ihrem Gepäck?

Ich habe deutsche Süßigkeiten gekauft wie Kinder-Schokolade und Essen, darunter Maggi-Gewürz, damit es meine Familie und Freunde zu Hause probieren können.

Werden Sie wieder nach Deutschland kommen?

Unbedingt! Ich habe schon angefangen für den Flug zu sparen. Ich kann mir vorstellen, dass ich für ein paar Jahre in Deutschland wohne. Es gibt noch kein festes Datum, aber ich hoffe, dass ich sehr bald wiederkomme.

Infos: Nähere Informationen zum Austauschprogramm gibt es im Internet auf bundestag.de/ppp und experiment-ev.de. Schüler wenden sich an Sabine Stedtfeld, Telefon (02 28) 9 57 22 15, E-Mail: stedtfeld@experiment-ev.de. Gastfamilien wenden sich an Matthias Lichan, Telefon (02 28) 9 57 22 21, E-Mail: lichan@experiment-ev.de.

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