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Biberdämme per Satellit unter Kontrolle

Hemmingen Biberdämme per Satellit unter Kontrolle

Die Aktivitäten der Biber an der Alten Leine werden mithilfe von modernster Technik überwacht. Drei der sechs im vergangenen Jahr gesetzten Pegel geben die aktuellen Werte an einen Satelliten weiter. Das erspart das Ablesen an Ort und Stelle.

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Die Gruppe spiegelt sich im Wasser eines Regenwasserrückhaltebeckens nahe dem Hemminger Maschgraben wider. Es wurde entschlammt.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen. Das Unternehmen enercity setzt die Technik zur Grundwassermessung ein. „Wir müssen nicht mehr eigenständig ablesen, ob durch die nahe gelegenen Biberdämme der Wasserstand eine ungewünschte Höhe erreicht hat“, sagt der Geschäftsführende Verbandsingenieur Friedrich Hüper. Die Alte Leine war eine der Stationen der jährlichen Hemminger Gewässerschau am Mittwoch. Diese wird vom Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere Leine organisiert.

27 Vertreter unter anderem von der Stadt und mehreren Organisationen sowie interessierte Bürger haben an der Schau teilgenommen. Sie begann morgens am Arnumer See und führte entlang der Arnumer Landwehr. Ein Bus brachte die Gruppe zu den Biberdämmen an der Alten Leine. Nachmittags verlief die Route entlang des Hemminger Maschgrabens bis zu dessen Einmündung in die Ihme.

Entlang des Hemminger Maschgrabens diskutierte die Gruppe, wie dort kritische Hochwassersituationen vermeidbar sind. Dazu zählen denkbare Überflutungsareale, aber auch die Entschärfung von Nadelöhren, zu denen einige Fußgängerbrücken mit zu kleinen Durchlässen gehören.

Für Friedrich Hüper war die Hemminger Gewässerschau die letzte in leitender Funktion. „Ich habe das jetzt 14 Jahre lang gemacht. Aber wenn man aufhört, sollte man sagen können: Man hat etwas geschaffen, was Bestand hat“, blickt er zufrieden zurück. „Mein Bestreben war, den Naturschutzgedanken bei der Gewässerunterhaltung mit anzusiedeln. Die Natur, die Landwirte, aber auch die Menschen in den von uns zu entwässernden Siedlungsgebieten sollten gleichermaßen bedacht werden." Hüpers Nachfolgerin wird die aus Uetze stammende Astrid Baarck, die schon am Mittwoch dabei war.

Von Torsten Lippelt

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