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Bei starkem Regen werden Gärten überschwemmt

Arnum Bei starkem Regen werden Gärten überschwemmt

Werden die Kleingärten zwischen Arnum und Wilkenburg bald absaufen? Das befürchtet Pächter Jürgen Nettelmann. Das Land hat an den Eingängen der Gärten direkt an der Landesstraße 389 einen Graben zur besseren Entwässerung angelegt. Doch dieser steht bei Regen komplett unter Wasser.

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Der neu angelegte Graben vor den Kleingärten bei Arnum verärgert die Gärtner.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. Der Stein des Anstoßes war der Starkregen im August 2014. Die Gärten standen anschließend teilweise unter Wasser. Eine Pächterin hatte sich beim Land Niedersachsen darüber beklagt, zog die Beschwerde aber wieder zurück. Dennoch veranlasste das Land den Bau eines Grabens entlang der Eingänge der Gartenkolonie. Friedhelm Fischer, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erläuterte bei einer Begehung, dass seine Planer dies an der Stelle für notwendig halten. 

Die Gärtner sind verärgert, da sie die freie Fläche jetzt nicht mehr als Parkplatz nutzen können. Jürgen Nettelmann, der viele Gärten dort verpachtet, sieht jetzt noch ein anderes Problem. "Der Graben erfüllt seinen Zweck nicht. Er läuft bei Regen über, so dass die Gärten anschließend unter Wasser stehen", sagt Nettelmann. Er hat auch Fotos davon gemacht. Nettelmann hofft, dass das Land sich die Situation noch einmal vor Ort anschaut. Für eine Stellungnahme war Fischer am Freitag nicht zu erreichen.

Weiterhin will Nettelmann beim Land fragen, ob möglicherweise eine Zufahrt von der Straße auf die freie Fläche zwischen dem Graben und den Eingängen zu den Gärten gebaut werden kann. "Dann könnten wir den Platz zum Be- und Entladen nutzen. Das wäre sehr hilfreich", sagt er. Der Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch (SPD) hatte bei einer Begehung im vergangenen Jahr auf diese Möglichkeit hingewiesen.

Zurzeit müssen die Gärtner mehrere hundert Meter entfernt parken und Materialien für den Garten von dort aus transportieren. Nettelmann kritisiert auch, dass der Übergang über den Graben für gehbehinderte Menschen zu schmal ist. Das bestätigte jetzt auch Hemmingens Behindertenbeauftragte Ursula Petersen. Sie wies allerdings gleichzeitig darauf hin, dass auch der Weg innerhalb der Gartenkolonie etwa für Elektrorollstühle zu schmal und damit nicht barrierefrei sei.   

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