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Grüne: Mehr Solaranlagen auf städtische Dächer

Hemmingen Grüne: Mehr Solaranlagen auf städtische Dächer

Ob besserer Verkehrsfluss auf der B3 oder mehr Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden: Die Sommersitzungspause ist noch nicht vorüber, doch viele Themen, mit denen sich die Fachausschüsse in Hemmingen beschäftigen werden, stehen bereits fest.

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Hemmingen. Der Grund dafür ist, dass die Fraktionen etliche Anträge gestellt haben, die der Rat in seiner jüngsten Sitzung jeweils einstimmig zur Diskussion in die Fachgremien verwiesen hat.

Mehr Fahrradständer: An Haltestellen, die von Radfahrern zur Weiterfahrt mit dem Bus genutzt werden, sollen mehr Fahrradständer aufgestellt werden. Das fordert die DUH. Fraktionschef Wolf Hatje nennt die Dorfstraße und die Straße Börie als Beispiele. „Zurzeit werden die Räder dort wild geparkt“, sagt er. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt wird sich damit am 3. August befassen.

Mehr Abhilfe: An den Kreuzungen Bundesstraße 3/Weetzener Landstraße und B3/Deveser Straße in Hemmingen-Westerfeld soll der Verkehr flüssiger werden. SPD und CDU fordern in ihrem gemeinsamen Antrag, Abhilfe durch Änderungen wie eine neue Linksabbiegerampel oder Wartelinien zu schaffen. Der Fachausschuss tagt am 23. August.

Mehr Solaranlagen: Auf den Dächern städtischer Gebäude soll mehr Solarenergie gewonnen werden. „Hier ist lange nichts passiert“, erläuterte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Joachim Steinmetz den Antrag der Bündnisgrünen und fordert ein entsprechendes Kataster. „In Städten wie Gehrden oder Uetze ist dies ein viel stärkeres Thema.“ Auf städtischen Neubauten in Hemmingen sollen künftig grundsätzlich die Voraussetzungen geschaffen werden, um später Solaranlagen zu installieren. In Hemmingen sollen die thermische Solarenergie als auch Photovoltaik vorrangig für den städtischen Eigenverbrauch genutzt werden – direkt oder über Tochtergesellschaften. Ansonsten seien die Dachflächen zum Beispiel Energiegenossenschaften und Bürgergesellschaften anzubieten. „Die Energiegenossenschaft Calenberger Land steht bereit“, sagte Steinmetz. Ein gutes Beispiel für eine Bürgersolaranlage im Hemminger Stadtgebiet sei jene auf der Deveser Kita. Die Grünen betonen in ihrem Antrag: „Die Solarenergie ist unter den Erneuerbaren Energien besonders interessant. Die Möglichkeit der Nutzung auf vorhandenen Dachflächen, ein geringes Konfliktpotenzial im Hinblick auf die Interessen von Anwohnern sowie spektakuläre Kostensenkungen in der Photovoltaik sind wichtige Argumente.“ Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt tagt wieder am 3. August.

Mehr für die Bienen: Hemmingen soll bienenfreundlicher werden. Dazu gebe es viele Möglichkeiten, meinen die Bündnisgrünen. Das Spektrum reiche von der Ansaat und Bepflanzung über eine veränderte Pflege der Flächen bis hin zu Bienenbeuten, das sind Behausungen von Bienen, Letztere zum Beispiel am Rathaus und an Schulen. Auch Inseln mit Kreisverkehr und Ortseingängen könnten bienenfreundlicher gestaltet werden. „Landwirte sollen direkt von der Stadt zur Teilnahme an Förderprojekten, die dem Naturschutz zweckdienlich sind, angeregt werden“, heißt es in dem Antrag. „Durch die intensivierte Landwirtschaft haben sich die Lebensbedingungen der Honigbiene in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Von den etwa 560 in Deutschland vorkommenden Wildbienenarten gilt mehr als die Hälfte als gefährdet. Bei den Honigbienen gibt es im Winter teilweise bis zu 35 Prozent Verlust.“ Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt tagt wieder am 3. August.

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