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Grüne stellen Anfrage zum Kiesabbau

Wilkenburg/Arnum Grüne stellen Anfrage zum Kiesabbau

Wie geht es beim geplanten Kiesabbau zwischen Wilkenburg und Arnum weiter? Die Ratsfraktion der Hemminger Bündnisgrünen hat jetzt eine Anfrage an die Region Hannover gestellt. In den insgesamt acht Fragen will sie unter anderem wissen, wann das Planfeststellungsverfahren endet und wie die Denkmalpflege das Vorhaben bewertet.

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Auf diesem Feld zwischen Wilkenburg und Arnum hat es früher ein Römerlager gegeben.

Quelle: Andreas Zimmer

Wilkenburg/Arnum. Eigentlich sollte der Kiesabbau schon in diesem Jahr beginnen. Die Planunterlagen lagen im September 2015 öffentlich aus. Das Verfahren verzögert sich jedoch, weil im vergangenen Jahr in dem geplanten Gebiet ein Römerlager gefunden wurde. Im Oktober 2015 hatte sich zudem der Rat der Stadt gegen den Kiesabbau abgesprochen.

Rückendeckung gab es von der Vituskirchengemeinde, zu der Wilkenburg und Harkenbleck gehören. Der Kirchenvorstand will ein 38.000 Quadratmeter großes Grundstück im Nordosten des Gebietes nicht verkaufen. Auch dazu haben die Grünen eine Frage: „Welche Konsequenzen hat die Tatsache, das von der Kirchengemeinde keine Zustimmung zum Vorhaben erteilt wurde, anders als im Genehmigungsantrag angegeben?“

Das Römerlager war Anfang dieses Jahres Thema beim Neujahrsempfang der Stadt Hemmingen. Friedrich-Wilhelm Wulf vom Landesamt für Denkmalpflege erläuterte unter anderem die geophysikalischen Untersuchungen und sprach davon, dass mehr als 1000 Metallfunde unter die Lupe genommen werden.

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