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Modernes für den neuen Blick auf den Kirchhof

Wilkenburg Modernes für den neuen Blick auf den Kirchhof

Zum zweiten Mal in der mehr als 875-jährigen Geschichte der Wilkenburger Vituskirche wird der Kirchhof für eine Kunstausstellung genutzt: Nach dem großen Erfolg der Open-Air-Schau im Jubiläumsjahr 2015 können sich Besucher hölzerne Kunstobjekte des Wunstorfers Harald Sieveritz anschauen.

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In Abstimmung mit Pastorin Harriet Maczewski baut Harald Sieveritz seine Fachwerk-Skulpturen - auf dem Bild eine Engelsstatue - auf dem Kirchhof auf.Kunstausstellung Harald Sieveritz

Quelle: Torsten Lippelt

Wilkenburg. „Wir finden es gut, wenn man unseren Kirchhof durch moderne Kunst auch mal mit einem anderen Akzent und Blickwinkel wahrnimmt“, erläutert Pastorin Harriet Maczewski die Idee des Kirchenvorstandes. Nachdem bei der 2015er-Ausstellung „Friedhof der literarischen Gestalten“ vornehmlich Metall, Blei und Steine - künstlerisch verarbeitet - präsentiert worden sind, ist es dieses Mal Holz. „Es sind ausschließlich kräftige Eichenholzbalken, die ich von abgerissenen Fachwerkgebäuden erhalten konnte“, lobt Harald Sieveritz die Qualität seines künstlerischen Materials.

Von Haus aus eigentlich Forstwirt und beruflich bei der Stadt Wunstorf mit dem Grün- und Baumbewuchs beschäftigt, lebt er mit den Holzfachwerk-Skulpturen seine kreativen Ideen aus. Dazu gehören auch Kreuze und bewegliche Engelfiguren. „Dabei war christliche Religion eigentlich gar nicht das künstlerische Thema meiner Arbeiten“, sagt Sieveritz. Aber nach seiner ersten öffentlichen Ausstellung vor zwei Jahren bei einer Kirche in Idensen/Wunstorf ist der Kirchhof von St. Vitus nun erneut passend. Maczewski sagt: „Ich habe die Ausstellung damals gesehen und mir gedacht: Wäre doch toll, wenn wir das auch bei uns in Wilkenburg zeigen könnten." Denn mit Kürbisfest, Erntedankfest und Regionsentdeckertag werden in den nächsten Wochen viele hundert Gäste in Wilkenburg erwartet.

Die Eröffnung der namenlosen Ausstellung schließt sich dem 17-Uhr-Gottesdienst am Sonntag, 14. August, an. Der Eintritt ist frei. Der Hof ist rund um die Uhr zugänglich. Die Ausstellung ist bis Mitte Oktober zu sehen.

Von Torsten Lippelt

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