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Freibad bekommt neues Becken

Arnum Freibad bekommt neues Becken

Die gemeinnützige Bäder GmbH plant das nächste große Projekt: Den Bau eines Kleinkindbeckens für rund 80.000 Euro. Der Förderverein Freibadinitiative startet eine Kampagne und will das Projekt mit 30.000 Euro unterstützen.

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Jürgen Grambeck (links) und Matthias Müller sammeln Geld für den Bau eines Kleinkindbeckens im Freibad Arnum.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. Für Kleinkinder gibt es zurzeit im Freibad Arnum keinen richtigen Ort zum Baden. „Sie können nur auf der ersten Stufe des Schwimmbeckens ein wenig plantschen. Doch auch dort müssen ihre Eltern ständig achtgeben“, sagt Jürgen Grambeck, Vorsitzender der gemeinnützigen Bäder GmbH. Auch in einem Kleinkindbecken müssen die Eltern zwar auf ihre Kinder aufpassen, doch die Gefahr ist dort nicht so groß, da es durchgehend flach ist. Zudem ist die Temperatur des Wassers dort höher als in einem gewöhnlichen Becken.

Grambeck plant den Bau des Beckens zurzeit für das Jahr 2017. Einen Kostenplan hat die GmbH bereits aufgestellt. Demnach wird das Becken etwa 80 000 Euro kosten. Es soll sich um ein sogenanntes Modularbecken handeln, das aus verschiedenen Elementen besteht. So sei es variabel und könne ohne große Probleme erweitert oder verändert werden. Das Becken soll neben den sogenannten Matsch-Spielplatz gebaut werden. Die dort stehenden Büsche werden teilweise entfernt. „Dann haben wir einen zusammenhängenden Bereich für kleine Kinder. Das erleichtert auch den Eltern die Aufsicht“, sagt Grambeck.

Rund 50.000 Euro will die Bäder GmbH selbst aufbringen. Das Geld soll unter anderem aus dem Flohmarktverkauf im Freibad Arnum kommen. „Wir haben damit im vergangenen Jahr bereits 11 500 Euro eingenommen“, sagt Grambeck.

Die restlichen 30.000 Euro will der Förderverein beisteuern. Der Vorsitzende Matthias Müller bezeichnet das als ehrgeiziges Ziel, hält es aber für möglich. Geplant sind Werbeaktionen, Malwettbewerbe und weitere Veranstaltungen. Zudem sollen gezielt Sponsoren gewonnen werden. Die Kampagne ist auf zwei Jahre angelegt. Der 133 Mitglieder zählende Verein will sich in Zukunft verstärkt auf Kampagnen für konkrete Ziele konzentrieren. „Bisher haben viele von uns auch selbst kleinere Arbeiten im Bad ausgeführt. Doch das ist aus Altersgründen nicht mehr möglich“, sagt Müller.

Von Tobias Lehmann

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