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Stadt stellt im Juli Solarlaternen an B3 auf

Hemmingen Stadt stellt im Juli Solarlaternen an B3 auf

Im Juli wird die Stadt Hemmingen probeweise drei Solar-Straßenlaternen an der Bundesstraße 3 aufstellen. Teststrecke ist der Radweg zwischen Arnum und Hemmingen-Westerfeld. Damit solle geprüft werden, ob sich die Leuchten für den kompletten rund 900 Meter langen Abschnitt eignen.

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Entlang des Radweges an der B3 zwischen Hemmingen-Westerfeld und Arnum sollen solarbetriebene Laternen aufgestellt werden. Wenn die Bäume kein Laub haben (Bild), ist genug Licht vorhanden. Ob die Blätter nun zu viel Schatten bilden, soll jetzt geprüft werden.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen. Wegen der Wurzeln dort seien keine Erdkabel möglich. Auch eine Freileitung komme wegen der Baumkronen nicht in Frage. „Der Schatten könnte ein Problem bei den Solarleuchten sein“, sagt Juschkewitz, aber möglicherweise sei der Weg dort eben doch hell genug. Es sind die ersten Solarlaternen im Stadtgebiet.

Im Gespräch war dort auch probeweise LED-Solarmarker zu fixieren, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Solarzellen auf den zwölf mal zwölf Zentimeter großen Plastikplatten der Arnumer Firma Baustellen-Absperr-Service (BAS) wandeln das Tageslicht in Energie um, speichern es in Akkus und geben den Strom bei Dunkelheit an LED-Lampen ab. Firmenchef Werner Sporleder bedauert, dass das Testvorhaben nach der Absage der Straßenmeisterei nicht verwirklicht werden könne.

An zwei anderen Stellen im Hemminger Stadtgebiet sind die LED-Marker bereits zu finden. Sie wurden im Januar 2015 erstmalig in Deutschland an einem Rad- und Fußweg nahe des Hundepfuhlsweges zwischen Arnum und Hemmingen-Westerfeld verlegt. Seit Mai dieses Jahres leuchten die Solarmarker zudem auf einer Verkehrinsel am Ortseingang im Westen von Devese. Nach einer ersten Fotoserie von den Leuchten bei Dunkelheit schrieb die zuständige Region Hannover an die BAS: „Die Bilder verdeutlichen noch einmal eindrucksvoll, wie die Verkehrssicherheit durch die LED-Marker verbessert wird.“ Die BAS möchte nun Meinungen von Bürgern einholen und erhofft sich in E-Mails an info@bas.de und die jeweilige Kommune auch weitere Vorschläge, welche Stellen in der Region verkehrssicherer werden könnten.

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