Hemmingen. Die Verwaltung sei auch auf Wohnungsbaugesellschaften zugegangen. Diese wollten aber bei der Auswahl der Mieter mitsprechen. Das gehe nicht.
Nach dem niedersächsischen Aufnahmegesetz ist Hemmingen verpflichtet, noch in diesem Jahr 21 Menschen Unterkunft zu gewähren. Die Verwaltung hoffe weiter auf Unterstützung aus der Bevölkerung, betont Baxmann: „Wir würden uns über Hemminger freuen, die uns Wohnraum zur Verfügung stellen“.
Zwar gebe es ein Agreement mit den Auffanglagern, die Asylsuchenden zur Not etwas länger dort untergebracht zu lassen. Das umfasse aber nur wenige Wochen. Sollten sich keine Wohnungen anmieten lassen, werde die Stadt wie schon in den neunziger Jahren auf Alternativen zurückgreifen müssen. Damals waren Asylsuchende am Arnumer Campingplatz und in Wohnwagen an der Hohen Bünte untergebracht. „Das würde aber Gettos schaffen und Integration verhindern“, mahnt Baxmann.
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