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Stadt sucht Hausmeister für Flüchtlingsheime

Hemmingen Stadt sucht Hausmeister für Flüchtlingsheime

Die Stadt will einen Hausmeister zur Betreuung aller Unterkünfte für Flüchtlinge einstellen. Er soll sich unter anderem um die Reparatur von technischen Anlagen wie Waschmaschinen, Trocknern und sanitären Anlagen kümmern. Die Kosten von rund 50.000 Euro im Jahr wird die Region Hannover übernehmen.

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Der Hausmeister soll auch die Sammelunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße in Hemmingen-Westerfeld betreuen.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Die Stadt hat bis jetzt zur Unterbringung von Flüchtlingen zehn eigene Liegenschaften erworben und 32 Wohnungen angemietet. Die Praxis hat gezeigt, dass diese in der Unterhaltung und Bewirtschaftung einen erhöhten Aufwand erfordern. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung hervor.

Da nicht alle Flüchtlinge mit den notwendigen Pflichten zur Unterhaltung einer Wohnung vertraut sind, komme es häufiger zu Schimmelschäden und Verstopfungen der sanitären Anlagen. Die Reparaturen werden vom Deutschen Roten Kreuz, das die Sammelunterkünfte betreut, nicht abgedeckt. Zudem hat die Stadt gegenüber den DRK-Mitarbeitern keine Weisungsbefugnis. Deshalb schlägt die Verwaltung jetzt vor, einen eigenen Hausmeister einzustellen.

Er soll alle 42 Unterkünfte mit einer Grundfläche von insgesamt 11.000 Quadratmeter betreuen. Darunter fällt auch die Sammelunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße, die Platz für bis zu 160 Flüchtlinge bieten wird und ab dem Sommer bezogen werden soll. Die voraussichtlichen Personalkosten für die Vollzeitstelle betragen 50.000 Euro im Jahr. Diese werden durch die Region Hannover über die Kosten für die Unterkunft erstattet.

Die Verwaltung schlägt vor, die Stelle zunächst auf zwei Jahre zu befristen. Die Sammelunterkünfte sollen keine Dauerlösung sein. Mittelfristiges Ziel der Stadt ist es, sozialen Wohnungsbau und damit bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, der dann unter anderem auch den langfristig in Hemmingen lebenden Flüchtlingen zur Verfügung stehen soll.

Da Bedarf besteht, soll die Stelle möglichst kurzfristig besetzt werden, frühestens jedoch zum 1. Juni. Aufgrund altersbedingter Fluktuation im Bereich der Hausmeister wäre die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis perspektivisch möglich.

Der nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss wird über den Vorschlag der Verwaltung in der Sitzung am Donnerstag, 7. April, beraten.

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