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Feuerwehr fordert Neubau eines Gerätehauses

Hemmingen-Westerfeld Feuerwehr fordert Neubau eines Gerätehauses

Die Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld braucht ein neues Gerätehaus - das hat Ortsbrandmeister Thorsten Heitmann bei der Jahresversammlung bekräftigt. Er blickte auf ein Jahr zurück, das von Ärger über wilden Müll am Osterfeuer, der Hilfe für Flüchtlinge und unterhaltsamem Besuch aus Yvetot geprägt war.

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Ortsbrandmeister Thorsten Heitmann (von links) gratuliert Jörg Baumgarte und Marc Wehrmann zu ihrer langjährigen Mitgliedschaft in der Feuerwehr. 

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen-Westerfeld. Die Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Annette Wnendt (SPD), äußerte sich in ihrem Grußwort enttäuscht von ihren Ratskollegen. Nach einer Begehung des Feuerwehrgerätehauses im vergangenen Jahr hatten diese nicht für einen sofortigen Neubau gestimmt. Stattdessen soll 2017 zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. "Dabei ist doch offensichtlich, dass das Haus zu klein ist", sagte sie bei der Jahresversammlung am Sonnabend. Für Ortsbrandmeister Thorsten Heitmann ist auch die Verkehrssituation problematisch: Häufig gebe es vor der Ampel an der Dorfstraße einen kleinen Stau, so dass die Einsatzwagen Minuten bräuchten, um überhaupt vom Hof zu fahren. "Minuten können bei einem Brand entscheidend sein", sagte er.

In das 1966 eröffnete Gerätehaus hatte die Stadt im vergangenen Jahr noch 130.000 Euro für die Sanierung von Heizung und Toiletten investiert. Heitmann bedankte sich dafür. "Dennoch bleibt das Platzproblem bestehen."

Als weitere große Themen des Jahres nannte der Ortsbrandmeister das Osterfeuer, den Besuch der französischen Partnerfeuerwehr aus Yvetot und die Hilfe für die Flüchtlinge, für die die Feuerwehr mit ihrem Küchenwagen am Laatzener Messebahnhof im Einsatz war. Heitmann kritisierte vor den rund 50 Gästen, dass das Osterfeuer auf dem Parkplatz des Strandbads immer mehr zur Müllhalde werde. "Viele Bürger entsorgen ihren Unrat, den wir entfernen müssen, bevor das Feuer angezündet werden kann", sagte er. Wenn dies nicht aufhöre, müsse darüber nachgedacht werden, künftige Osterfeuer abzusagen.

Ein erfreulicher Höhepunkt des Jahres sei hingegen der Besuch der Partnerfeuerwehr aus Yvetot gewesen. Der Ortsbrandmeister erinnerte unter anderem an eine freundschaftliche Seeschlacht auf der Oker, die sich die Feuerwehren bei einem Ausflug lieferten.  

Heitmann ehrte Jörg Baumgarte für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr, Marc Wehrmann ist seit 25 Jahren dabei. Heinrich Hengstmann (60 Jahre) und Christian Kukuck (40 Jahre) nahmen an der Veranstaltung nicht teil. Von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen wurden Niklas Busselberg, Frederick Horst und Stefan Wal. Die Feuerwehr hat jetzt im aktiven Dienst 51 Mitglieder. Heitmann wünscht sich noch mehr. "Möglicherweise sollte die Stadt das Ehrenamt noch etwas mehr anerkennen und unterstützen", sagte er.

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