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Politiker sind für größeren Markt

Arnum Politiker sind für größeren Markt

Arnums NP-Discounter soll zu einem Edeka-Supermarkt werden. Diese Pläne hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstagabend einstimmig befürwortet. Obwohl der neue Markt fast dreimal so groß werden soll wie heute, sieht der Ausschuss keine verschärfte Konkurrenz für Arnums Einzelhandel.

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Der NP-Markt in Arnum.

Quelle: Tobias Lehmann

Arnum. „Die Kundenkreise überschneiden sich nicht so sehr“, sagte Jens Beismann (SPD). „Viele Läden haben ein Alleinstellungsmerkmal.“ Die neue Edeka-Filiale stärke vielmehr den Ortsmittelpunkt. Beismann gab zu bedenken, dass es nach der Schließung des Plus-Marktes in dem Gebäude 2006 einen zweijährigen Leerstand gab.

Bis der heutige Markt erweitert und umgebaut ist, wird es laut Edeka frühestens 2017 sein. Denn zunächst wird der Planentwurf öffentlich ausgelegt und jedermann kann Kritik und Anregungen äußern.

Der Ausschuss macht bei dem Vorhaben Kompromisse. Dass die Parkplätze so nah an den Wald der Grundschule heranrücken, gefällt ihm zwar nicht. Doch selbst die Bündnisgrünen wollen die Markterweiterung deswegen nicht scheitern lassen, werde doch die Nahversorgung verbessert, argumentierte Ulrike Roth (Bündnisgrüne). Allerdings sei stattdessen das Flachdach zu begrünen. Dabei aber zieht Edeka nicht mit. Stadtplanerin Angela Anders erläuterte, die Stadtverwaltung habe bereits ein begrüntes Dach vorgeschlagen, doch Edeka werde das Projekt zu teuer. Schließlich wolle das Unternehmen bereits unter anderem die Kosten für einen Weg durch den Schulwald übernehmen, der erneuert werden soll. Dafür soll es künftig keine Wegeverbindung mehr zwischen dem Klapperweg und dem Hundepfuhlsweg geben.

Auf der heutigen Grünfläche zwischen dem NP-Markt und dem Schulwald sind Parkplätze vorgesehen. Weil es von der B3 bis zum Schulwald ein Gefälle von 1,50 Metern gibt, ist Anders zufolge eine zwei Meter hohe Stützwand notwendig. Die Wand werde für eine Treppe vom und zum Schulwald unterbrochen. Südlich des Marktes ist zudem eine Lärmschutzwand geplant, weil dort die entsprechenden Grenzwerte überschritten werden. An beiden Wänden soll das Grün empor ranken.

Kritik übte Ulrike Roth an der Wahl der Ausgleichsfläche etwa 400 Meter vom Markt entfernt. „Sie erscheint mir willkürlich. Besser wäre eine Feldrandbegrünung.“ Denkbar sei auch ein Flächenpool, wie ihn die SPD ebenfalls fordert.

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