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Grüne legen ihr Wahlprogramm vor - doppelt

Hemmingen Grüne legen ihr Wahlprogramm vor - doppelt

Doppelt hält besser: Das Programm der Hemminger Grünen zur Kommunalwahl am 11. September gibt es in zweifacher Ausfertigung. Einmal mit Stichpunkten und vielen Fotos auf 16 Seiten und ein weiteres mit ebenso vielen Seiten, aber ohne Fotos und mit mehr Erläuterungen.

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Die Hemminger Bündnisgrünen stellen ihr Wahlprogramm vor: Dorit Miehe (obere Reihe von links), Erhard Schulze, Ulrike Roth, Gerhard Stünkel, Matthias Hamann-Roth, Harald Paul, Wolfgang Steinbrück, Mustafa Akbulut (untere Reihe von links), Andreas Praetsch, Joachim Steinmetz, Petra Nolte-Porteous, Roman Binder.

Quelle: Privat

Hemmingen. "Das Programm gliedert sich in drei Teile: Grünes, Schlaues und Solidarisches Hemmingen", erklärt Ulrike Roth, Ratsfrau und Spitzenkandidatin. "Damit werden unsere Hauptziele deutlich: Natur-, Umwelt- und Kimaschutz, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt." Eine Auswahl:

Bürgerbeteiligung: Die Hemminger sollen „verstärkt“ an Entscheidungen der Stadt beteiligt werden, zum Beispiel durch Einwohnerversammlungen oder Onlinediskussionen.

Busse: „Der Nahverkehr soll in den Abendstunden und an Wochenenden ausgebaut werden, da das Vereinsleben und Kulturangebote überwiegend in dieser Zeit stattfinden.“ Die Grünen nennen Ruf- und Nachtbusse als Beispiele.

Energie: „Die Aufgaben der Daseinsvorsorge sollen in kommunaler Hand bleiben (Abwasser) oder wieder kommunalisiert werden (Wasser, Gas).“ Die Grünen schlagen zudem ein Dachkataster vor. „Damit soll das Potenzial für Solar- und Photovoltaik-Anlagen und Bürgersolaranlagen ermittelt werden.“

Fair-Trade-Town: Hemmingen soll eine solche Stadt werden, also den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern.
Freizeit: Arnum eignet sich als Standort für eine Skater-Anlage.

Gentechnik: Hemmingen soll eine gentechnikfreie Kommune sein. „Dafür soll die Stadtverwaltung in ihrem Einflussbereich auf Gentechnik verzichten.“

Hochwasser: Schutz solle es geben, indem lussauen und Flutflächen freigehalten werden. Ein Deichverband solle sich um die Bewirtschaftung der Deiche kümmern. Den Verband bilden jene „Anwohner, die vom Hochwasserschutz profitieren“.

Kinderbetreuung: Die Kindergärten sollen „bedarfsgerecht“ ausgebaut und Grundschüler ganztägig betreut werden können. In den Kindertagesstätten dürfe es keine Kürzungen bei Ausstattung oder Personal geben. Die Grünen wollen sich für eine „schrittweise Verringerung der Gebühren für Krabbelgruppen, Kindergärten und Horte“ einsetzen sowie für „bedarfsgerechte Früh- und Spätdienste, Samstagsangebote sowie Ganztagsplätze mit flexiblen Öffnungszeiten“.

Neubaugebiete: Zusätzliches Bauland soll vor allem in Arnum ausgewiesen werden. „In Hemmingen-Westerfeld gibt es aus Gründen des Hochwasserschutzes vorläufig kaum Entwicklungspotenziale.“ In den kleineren Stadtteilen solle es nur „begrenzten Zuwachs“ geben. „Bei der Entwicklung von Bauland muss künftig ein Anteil von mindestens 25 Prozent an gefördertem Wohnraum angestrebt werden.“

Schulen: Die Grünen wollen die KGS als Ganztagsschule weiter ausbauen und die Grundschulen nach Elternwille und Bedarf „schrittweise zu Ganztagsschulen umgestalten“.
Steuern: Die Grundsteuer soll der Höhe der Inflationsrate angepasst werden.

Verkehr: Auf allen Orts- und Regionsstraßen in den geschlossenen Ortslagen soll Tempo 30 gelten. Nach dem Bau der Ortsumgehung ist der Durchgangs- und Schwerlastverkehr auf der alten B3 zu „verhindern“. Vor Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen sollen Sicherheitsbereiche geschaffen werden. Viel genutzte Radwege, wie zwischen Hemmingen-Westerfeld und dem Altem Dorf sind zu beleuchten.

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