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Hiddestorfer wollen keinen Mega-Windpark

Hiddestorf Hiddestorfer wollen keinen Mega-Windpark

Im Bereich zwischen Hiddestorf, Pattensen-Mitte und Hüpede sollen bis zu 26 neue Windräder mit einer Flügelspitze von bis zu 200 Meter errichtet werden. Dieser Plan der Region Hannover sorgt bei Bürgern auch in Hiddestorf für Unmut.

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So das Ortsbild ist, soll es bleiben, wünschen sich (von links) Hans-Dieter Raschke, Fritz Piasecki, Elisabeth und Gerhard Bruns sowie Ute Salzer.Bürgerinitiative

Quelle: Torsten Lippelt

Hiddestorf. Einige haben erst nach einem Bericht in dieser Zeitung von dem Vorhaben erfahren. Nun ist eine Bürgerversammlung vorgesehen. „Wir sind für die Windkraft, aber 200 Meter hohe Räder werden dramatische Folgen für unseren Ort haben“, befürchtet der Hiddestorfer Hans-Dieter Raschke. Doch es bleibe wenig Zeit: Die Frist für Kritik und Anregungen bei der Region Hannover endet am Mittwoch, 17. August.

„Wir sind hier alle erschrocken. Das hat keiner gewusst und uns keiner erzählt“, sagt Elisabeth Bruns, die mit ihrem Ehemann Gerhard idyllisch am Ortsrand mit Blick über bereits bestehende, aber weit entfernte Windräder wohnt. „Sollten die möglicherweise bis zu 200 Meter hohen Windräder hier in dieser Masse und Höhe gebaut werden, so wird das viele negative Auswirkungen haben“, sagt Raschke. Er führt als Argument nicht nur ein verändertes Landschaftsbild an, sondern auch gesundheitliche Aspekte wie zum Beispiel mögliche Infraschallgefahren, aber auch Wohnwertverluste. Im Ort gebe es einige Eigentümer, die ihr Haus eher heute als morgen veräußern möchten.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum bei einem 100 Meter hohen Windrad ein Abstand zur Ortschaft von 800 Meter eingehalten werden muss, aber genau der gleiche ebenso bei einem doppelt so hohen“, kritisiert Raschke die geltenden Vorgaben. „Auch diese Verdichtung bei uns ist nicht einzusehen“, ergänzt Ute Salzer. Sie gehört zu einem noch kleinen Kreis von Bürgern, der  zu einer Bürgerversammlung ins Gemeindezentrum einladen möchte. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Von Torsten Lippelt

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