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Schutzstreifen für Radfahrer geplant

Hemmingen-Westerfeld Schutzstreifen für Radfahrer geplant

Die Berliner Straße in Hemmingen-Westerfeld soll umgestaltet werden. Geplant ist, Schutzstreifen für Radfahrer anzulegen. Der motorisierte Verkehr darf sie nur ausnahmsweise befahren, zum Beispiel um auf der engen Straße einem Lastwagen auszuweichen.

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Die Verkehrsführung in der Berliner Straße soll sich ändern.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Die Stadtverwaltung schätzt die Berliner Straße, in der Tempo 30 gilt, als eine der wichtigsten Radwege im Stadtgebiet ein, wird sie doch von vielen Schülern auf dem Weg zur KGS genutzt.

So ist es jetzt: Von der B 3 führt ein schmaler, abgetrennter Radweg bis zur Einmündung Köllnbrinkweg und von dort als gemeinsamer Geh- und Radweg in beide Richtungen.

So soll es werden – Variante 1: Es gibt einen 1,50 Meter breiten und etwa 1,5 Kilometer langen Schutzstreifen entlang der Südseite der gesamten Berliner Straße. Das Parken ist auf der gesamten Länge verboten. Ein Vorteil dieser Variante ist die übersichtlich angeordnete Route für Radfahrer, doch es entfallen etwa 60 Parkplätze. Autos dürfen nur noch in den sogenannten Parktaschen abgestellt werden, also den Einbuchtungen zwischen der Sundernstraße und der Dorfstraße. Kosten: 13 000 Euro.

So soll es werden – Variante 2: Es gibt einen 1,50 Meter breiten und etwa 1,2 Kilometer langen Schutzstreifen an der Südseite der Berliner Straße von der Dorfstraße bis zum Köllnbrinkweg. Rund 30 Parkplätze zwischen Köllnbrinkweg und Löwenberger Straße können bestehen bleiben. Von der B 3 bis zum Beginn des Schutzstreifens teilen sich Radfahrer und Fahrzeuge die Fahrbahn. Wer sich unsicher fühlt, kann auf der Nordseite auf dem Gehweg fahren, der für Radfahrer freigegeben ist. Kosten: 29 000 Euro.

Das sagen die Anlieger: Der Bürgerverein Hemmingen hat Bedenken geäußert. „Anlieger befürchten, dass sie nur noch mit großen Schwierigkeiten und sicher nicht ganz gefahrlos von ihren Grundstücken auf die Berliner Straße fahren können“, schreibt der Verein in einem Brief an den Bürgermeister und den Fachausschuss.

Das sagt die Stadtverwaltung: Sie bezeichnet die Befürchtungen der Anlieger als „nicht begründet“. Wegen der Schutzstreifen sei das Parken verboten. „Daher dürfte die Sicht in die Berliner Straße von den Grundstückszufahrten nicht verschlechtert, sondern vielmehr deutlich verbessert werden“, heißt es in einer Drucksache für den Fachausschuss. Zudem werde es immer wieder Lücken zwischen den einzelnen Radfahrern geben, in denen auf die Grundstücke gefahren werden kann.

Das sagt der Fachausschuss: Sein Votum steht noch aus. Die öffentliche Sitzung beginnt am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr im Ratssaal.

Von Andreas Zimmer

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