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KGS-Gelände soll neu gestaltet werden

Hemmingen KGS-Gelände soll neu gestaltet werden

Für 2,6 Millionen Euro soll das gesamte Gelände rund um die Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Hemmingen-Westerfeld neu gestaltet werden. Laut einer Machbarkeitsstudie sind sechs Abschnitte geplant, die Aspekte wie Bewegung, Orientierung und Aufenthaltsqualität berücksichtigen.

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Im Haupteingangsbereich der KGS Hemmingen soll eine Plaza mit Lounge-Atmosphäre entstehen.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen-Westerfeld. Die Gebäude auf dem Gelände der KGS sind in den vergangenen Jahren immer wieder saniert, vergrößert oder sogar ganz neu gebaut worden, wie die Mensa und das Haus für die Sekundarstufe II. Das Außengelände hat sich jedoch seit Jahrzehnten nicht verändert. Bereits vor drei Jahren gab es dazu eine Befragung unter den Kindern und Jugendlichen, die jetzt noch einmal aktualisiert wurde. Gewünscht wurden unter anderem mehr Sitzgelegenheiten, überdachte Bereiche, Sportfelder und zusätzlicher Platz für Fahrräder. Aufgrund dieser Anregungen hat das Büro für Freiraumplanung Christine Früh in Hannover eine Machbarkeitsstudie erstellt, über die Hemmingens Politiker jetzt beraten werden.

Zentraler Punkt des Geländes soll der Haupteingangsbereich werden, der bis zum vergangenen Jahr noch als Buswendeschleife und Parkplatz diente. Nach der Eröffnung des neuen Busbahnhofs an der Berliner Straße soll dort jetzt ein Raum, Plaza genannt, mit Aufenthaltscharakter entstehen, der auch für Feste und Veranstaltungen geeignet sein soll. In den Randbereichen ist eine feste Möbilierung mit Stehtischen und Sitzgelegenheiten vorgesehen, so dass eine Bistro-Lounge-Atmosphäre entsteht.

So soll das Gelände aussehen

So soll das Gelände aussehen

Quelle:

Geplant sind sechs Bauabschnitte. Die Verwaltung schlägt vor, jeweils zwei Bauabschnitte zeitgleich umzusetzen. Begonnen werden soll 2017 mit der Plaza und dem Bereich westlich des Gebäudes der Sekundarstufe II. Dort sollen Stellplätze für Fahrräder entstehen. Die gesamte Umgestaltung soll rund 2,6 Millionen Euro kosten.

Die Studie ist in enger Zusammenarbeit der Verwaltung, dem Schulleiter Dieter Driller-van Loo und Schülern erstellt worden. Bürgermeister Claus Schacht lobt: „Die Stadt kann stolz darauf sein, so engagierte Schüler zu haben, die auch fachlich auf einem sehr hohen Niveau sind.“ Inwieweit die Vorschläge der Studie jetzt umgesetzt werden, muss die Politik entscheiden. Schacht hat die hohen Kosten im Blick, sagt aber auch: „Für den Bildungsstandort Hemmingen wäre der Bau eine tolle Sache.“

Mehr Stellplätze für Fahrräder geplant

Ein weiterer wesentlicher Wunsch der Schüler war es auch, mehr Abstellplätze für Fahrräder zu bekommen. Dies soll künftig an drei Orten möglich sein: Zwischen der Türmchenschule und dem Gebäude der Sekundarstufe II (280 Stellplätze), westlich des Gebäudes der Sekundarstufe I (480 Stellplätze) und an der Ballspielhalle (120 Stellplätze).

Auch das sportliche Angebot soll deutlich vergrößert werden. So sollen neben der Türmchenschule ein Trampolin und eine große Kletteranlage aufgebaut werden. Östlich des Hauptgebäudes ist ein im Gegensatz zur eher städtisch geplanten Plaza ein naturbelassener Pausenhof angedacht. Zusätzlich zu den dort bestehenden Kleinsportfeldern für Fußball oder Basketball ist zudem eine Fläche für Fitnessgeräte geplant.

Auf dem gesamten Außengelände sollen auch deutlich mehr Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Als wiederkehrendes Gestaltungselement sind Podeste und Pflanzflächen geplant, die auch als Orientierungspunkte dienen sollen. Möglich wäre es auch, an verschiedenen Plätzen Übersichtstafeln aufzustellen. Die gesamte Neugestaltung ist „weitestgehend barrierefrei“ geplant, heißt es in der Studie.

Nach dem Vorschlag der Verwaltung soll der Umbau mit der Plaza und dem Platz westlich des Gebäudes der Sekundarstufe II begonnen werden. Im Anschluss könnte die Neugestaltung der Bereiche südlich der Tribünensporthalle und rund um die Türmchenschule folgen. Der Pausenhof an der Ostseite sowie der Raum südlich des Gebäudes der Sekundarstufe II sollen am Ende stehen.

Der Ausschuss für Bildung, Familie, Kinder und Jugend wird über die Studie in der Sitzung am Mittwoch, 24. Februar, um 19 Uhr in der Aula der KGS diskutieren.

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