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KGS erhält mehr Geld für Klassenfahrten

Hemmingen-Westerfeld KGS erhält mehr Geld für Klassenfahrten

Gute Nachricht für die Hemminger KGS zum Schulbeginn am Donnerstag, 3. August: Die Schule bekommt ab sofort regelmäßig mehr Geld für Klassenfahrten. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagte Schulleiter Dieter Driller-van Loo am Mittwoch. „Das hilft uns aus der Patsche. Wir können jetzt ganz anders planen.“

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Die KGS in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Ein Jahr lang fielen die Klassenfahrten an der KGS ganz aus. Der Schule, sie wird von etwa 1600 Kindern und Jugendlichen besucht, drohte ab 2018, dass ihr noch 50 bis 60 Prozent des Geldes zur Verfügung steht. Einige Fahrten komplett streichen oder weniger Tage fahren, doch bei welchen? Die Schule stand vor einem Dilemma.

Statt bisher 15.000 Euro jährlich hat die KGS inzwischen insgesamt 21.000 Euro erhalten. Aus diesem Budget, so ist es vorgeschrieben, muss sie aber auch die Lehrerfortbildungen bezahlen. „Wir müssen also trotzdem sehen, wie wir planen, aber es trifft uns nicht mehr mit dieser Vehemenz“, sagte Driller van-Loo.

Der Hintergrund: Seit 2015 bekommen Lehrer mehr Reisekosten erstattet. Das entsprechende Budget der Schulen, das sich aus der Schülerzahl errechnet, ist aber nicht im gleichen Umfang erhöht worden. Zwischenzeitlich hatte das Kultusministerium der Schule erlaubt Geld aus einem anderen Budget zu nehmen, mit dem die Hemminger KGS ihr Angebot als sogenannte teilweise gebundene Ganztagsschule bestreitet.

Driller van-Loo dankte dem Schulelternrat für sein Engagement. Dieser hatte einen offenen Brief geschrieben und unter anderem ein Treffen mit einem schulpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion vereinbart. Der Schulelternratsvorsitzende Thorsten Langner sagte am Mittwoch: „Wir sind alle hocherfreut, dass das Budget für Klassenfahrten jetzt höher ist.“ An der Schule wurde sogar eine Arbeitsgemeinschaft Fahrtenkonzept gebildet. „Wir haben überlegt, wo man sparen kann, aber es geht nicht“, sagte Langner. „Man kann Auslandsfahrten zum Beispiel nach Frankreich nicht um einen oder mehrere Tage kürzen.“ Dann bleibe zu wenig Zeit und der Aufwand der Reise sei zu groß.

Noch im Mai hatte das Kultusministerium die Kritik aus den Schulen zurückgewiesen. Diese hätten genug Geld, aber zwischenzeitlich ihre Rücklagen aufgebraucht, hieß es.

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