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Schweigeminute in der Hemminger KGS

Hemmingen Schweigeminute in der Hemminger KGS

Die KGS Hemmingen hat am Montagmorgen mit einer Andacht ihre tiefe Trauer gegenüber den drei jungen Menschen ausgedrückt, die am Sonntag auf der K226 ums Leben gekommen sind. Auch den Angehörigen der Opfer des tödlichen Unfalls zwischen Pattensen und Hiddestorf wurde das Beileid ausgesprochen.

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Schüler drücken ihre Trauer an einem Kondolenztisch in der KGS mit Blumen und zahlreichen Karten aus.

Quelle: Tobias Lehmann

Hemmingen-Westerfeld. Etwa 1300 Kinder und Jugendliche, Lehrer und weitere Mitarbeiter der Schule versammelten sich auf dem Campus. Die Redner machten Mut, die Trauer zuzulassen und sich darin gegenseitig zu stützen. Die 15-minütige Andacht mit Schulleiter Driller-van Loo und Schülersprecher Julian Terrero Gelhaus begann um 9 Uhr und wurde von den Schulseelsorgern Larissa Sandmann und Thomas Wemheuer-Linkhof unter anderem mit einem Vater unser beendet. Dem Gebet folgte eine Schweigeminute.

Das Rathaus Hemmingen ist zu einem Trauerort für die tödlich verunglückten Jugendlichen geworden. 

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„Die meisten Schüler, die morgens zur Schule kamen, wussten, was geschehen war, aber einige auch noch nicht“, sagte Driller-van Loo im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Schulseelsorger haben im Foyer einen Kondolenztisch unter anderem mit einem Kreuz, Kerzen und Bildern gestaltet. Schüler haben dort mittlerweile Blumen abgelegt sowie Karten mit letzten Grüßen.

Seit 7 Uhr habe es für Schüler in der KGS die Möglichkeit zum Gespräch über den schrecklichen Unfall gegeben. Driller-van Loo sagte, den Abiturienten sei freigestellt worden, ob sie am Montag an den sportpraktischen Prüfungen teilnehmen oder sie zu einem späteren Termin nachholen wollen. Die für heute geplanten Klausuren in anderen Jahrgangsstufen würden später nachgeschrieben. Der Unterricht nach der Andacht finde so statt, wie es unter den Umständen möglich sei. „Wir wollen weiter in der Schule mit den Schülern im Gespräch mit bleiben“, sagte Driller-van Loo. Für die nächsten Tage gebe es im Hinblick auf die Trauerarbeit noch keine festen Pläne. Es solle flexibel auf die Bedürfnisse der Schulgemeinschaft reagiert werden.

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