Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
KGS-Schülerfirma in neuer Besetzung

Hemmingen-Westerfeld KGS-Schülerfirma in neuer Besetzung

Die Jugendlichen haben gewechselt, das Konzept ist geblieben: Als Schülerfirma „CaD-JeT-Production 2.0“ sind jetzt etwa 20 Realschüler der neunten Klasse an der Hemminger KGS für zwei Schuljahre im Profilkurs Technik aktiv. Ihr Hauptarbeitsgerät ist ein 3-D-Drucker.

Voriger Artikel
Schüler geben Benefizkonzert für Flüchtlinge
Nächster Artikel
Firma führt am Orgeltag durch ihre Werkstatt

Sebastian Schröder (von links) und Sebastian Friedrich geben Angelika Schwarzer-Riemer, Uwe Groth und der neuen Schülerfirma des Profilkurses eine technische Einführung in der Hemminger KGS.

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen-Westerfeld. Die Vorgänger der Schüler hatten die KGS nach dem Abschluss im Sommer verlassen. Auch in der Update-Version 2.0 befasst sich die Schülerfirma mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Produkten aus dem schuleigenen 3-D-Drucker. Begleitet und angeleitet werden sie dabei von der KGS-Projektleiterin Angelika Schwarzer-Riemer und Uwe Groth, dem VDI Hannover-Vorsitzenden, vom Verein Deutscher Ingenieure. Das Projekt für dieses Schuljahr soll ein individuelles Spielzeug sein, geplant und gestaltet am Computer. Das können phantasievolle Fabelwesen sein oder Figuren für ein Brettspiel.

„Die Jugendlichen können dabei Spielzeug bis zu einer Größe von 20 mal 20 mal 20 Zentimeter entwickeln und aus dem benutzten Bio-Kunststoff auf Maisstärke dreidimensional drucken“, erläutert Wirtschaftsingenieur Sebastian Friedrich. Als Geschäftsführer der vor zwei Jahren in Magdeburg gegründeten Firma TinkerToys berät er von nun an die Hemminger Schüler bei ihren Spielideen. „Die Phantasie von Kindern ist grenzenlos", ergänzt Friedrichs Designerpartner Sebastian Schröder. "Mit unserer Konstruktionssoftware können sie ihre Figuren spielerisch entwickeln und dann mit Hilfe des 3-D-Druckers quasi zum Leben erwecken."

Wie kommt das bei den Jugendlichen an? „Das ist interessant, wenn man später einen technischen Beruf ergreifen möchte, und zeigt, dass Mädchen nicht nur kochen können“, lobt Gruppensprecherin Charlize (14) aus Arnum das Projekt. Kilian (14) aus Arnum freut sich: „Auf der Messe werden wir zeigen, was wir geschaffen haben.“ So wird Cad-Jet-Production am Donnerstag und Freitag, 3. und 4. November, bei „Technik verbindet“ im Lichthof der Universität Hannover ausstellen. „Hinzu kommt ein Stand während der CeBIT 2017“, sagt Uwe Groth beeindruckt vom Interesse des Nachwuchses.
„JeT steht für Jugend entdeckt Technik“, so der Initiator der gleichnamigen Aktion, die Jugendliche für Technik begeistern und dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegen wirken soll.

Von Torsten Lippelt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Hemmingen
doc6slnq62pps81faop4l5g
Kaninchen suchen ein neues Zuhause

Fotostrecke Hemmingen: Kaninchen suchen ein neues Zuhause