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Nach 30 Jahren erlebt St.-Vitus eine Premiere

Wilkenburg Nach 30 Jahren erlebt St.-Vitus eine Premiere

Die St. Georg Kantorei ist am Sonntag erstmals außerhalb der Marktkirche aufgetreten. In der bis auf den letzten Platz belegten St.-Vitus-Kirche in Wilkenburg trugen mehr als 50 Sänger Motetten von Claudio Monteverdi vor. Außerdem spielten Solisten Jazzmusik und Stücke von Johann Sebastian Bach.

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Die Kantorai St. Georg tritt erstmals außerhalb der Marktkirche auf.

Quelle: Stephanie Zerm

Wilkenburg. Mit dem sommerlichen Abendkonzert feierte die St.-Vitus-Gemeinde den dreißigsten Geburtstag ihrer inzwischen überregional bekannten Kirchenkonzerte - und den 80. Geburtstag ihres Organisators Günter Linkhof. Dieser hatte die Auftritte hochkarätiger Künstler in Wilkenburg 1986 ins Leben gerufen. Was mit einem einzelnen Adventskonzert begann, entwickelte sich schon bald zu einer beliebten Konzertreihe. Mittlerweile richtet die Gemeinde regelmäßig vier Konzerte im Jahr aus, zu denen Zuhörer aus der gesamten Region nach Wilkenburg kommen. Fast immer ist die Kirche voll.

So auch am Sonntag. Manche Zuhörer fanden keinen Platz mehr und hörten sich das kostenlose Konzert auf den Treppenstufen in der Kirche, im Nebenraum oder draußen vor den geöffneten Fenstern an.

Wie vom Himmel herab fluteten die harmonischen Klänge auf die Zuhörer nieder, die im Erdgeschoss saßen. Denn die Kantorei sang unter der Leitung von Jörg Straube auf der Empore, weitere Solisten wie Querflötenspielerin Bernadette Schachschal standen sogar noch eine Etage höher. Andreas Burckhardt spielte auf Augenhöhe mit dem Publikum leichte Jazzmelodien auf dem Saxofon.

Bei dem Konzert ließ es sich Pianist Thomas Wemheuer-Linkhof nicht nehmen, lobende Worte für seinen Schwiegervater Günter Linkhof zu finden: "Er ist ein Amateur mit Leib und Seele", erklärte er. Allerdings nicht, weil er etwa stümperhaft auf dem Gebiet der Musik sei. Sondern weil er nie Geld für die von ihm organisierten Konzerte genommen habe. Linkhof habe sein gesamtes Leben der Kirchenmusik gewidmet und früher so manche seiner Geburtstagsfeiern für eine Chorprobe sausen lassen. Von daher war es gut, dass Günter Linkhof zu seinem nachträglichen Geburtstagskonzert beides verbinden konnte: die Kirchenmusik und seine Geburtstagsfeier.

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Von Stephanie Zerm

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