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Keine gravierenden Bedenken gegen Edeka-Neubau

Arnum Keine gravierenden Bedenken gegen Edeka-Neubau

Im Planverfahren für den Neubau eines Edeka-Marktes an der B3 in Arnum ist ein weiterer Schritt gemacht. Gegen den Entwurf des geänderten Bebauungsplanes, der öffentlich ausgelegen hat, gibt es keine gravierenden Bedenken.

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Der NP-Markt soll für einen größeren Edeka-Neubau abgerissen werden.

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum.  Im Planverfahren für den Neubau eines Edeka-Marktes an der B3 in Arnum ist ein weiterer Schritt gemacht. Gegen den Entwurf des geänderten Bebauungsplanes, der jüngst öffentlich ausgelegen hat, gibt es keine gravierenden Bedenken.

Das Forstamt Fuhrberg teilte jedoch mit, dass seine im Hinblick auf den angrenzenden Schulwald bereits mehrfach geäußerten Bedenken bestehen bleiben. Der Markt soll in Höhe des Waldes der Grundschule entstehen. Das Forstamt kritisiert, dass der Neubau zu nah an das kleine Waldstück heranrücken werde. Die Stadt verweist erneut darauf, dass sie dem Neubau höchste Priorität einräume. „Verringerte Abstände sind nicht möglich, da das Vorhaben dann nicht realisiert werden kann“, schreibt sie in einer Drucksache, mit der sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 16. November, befasst. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Hemminger Rathaus.

Vorgesehen ist, dass der Rat den geänderten Bebauungsplan am 30. November als Satzung, also als Ortsrecht, beschließt. Der Markt mit 1850 Quadratmetern Verkaufsfläche soll im Oktober oder November 2018 eröffnet werden. Zuvor wird der heutige NP-Discounter mit rund 600 Quadratmetern Verkaufsfläche abgerissen. Im ersten Stockwerk des Gebäudes befindet sich eine Wohnung.

Während der jüngsten öffentlichen Auslegung haben sich auch Nachbarn gemeldet. Sie befürchten, dass durch die Bauarbeiten, konkret durch Resonanzschwingungen, Schäden an ihrem mehr als 100 Jahre alten Haus auftreten könnten. Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass es sich „nicht um bodenrechtliche Belange handelt, die im Rahmen der Bauleitplanung zu regeln wären, sondern um Forderungen, die auf privater Ebene direkt mit der Edeka auszuhandeln sind“.

Von Andreas Zimmer

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