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Kinder planen neuen Spielplatz in Arnum mit

Hemmingen Kinder planen neuen Spielplatz in Arnum mit

Wenn in Hemmingen ein neuer Spielplatz gebaut werden soll, dann planen die Kinder mit. Das nächste Vorhaben steht an: An der Hannah-Arendt-Straße/Ecke Bockstraße im neuen Mehrgenerationenwohngebiet in Arnum soll im Herbst dieses Jahres ein Spielareal entstehen.

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Bei der Sanierung und dem Bau von Spielplätzen reden die Kinder in Hemmingen grundsätzlich mit. Das Bild zeigt einen Spielplatz in Devese vor der Neugestaltung.

Quelle: Andreas Zimmer (Archiv)

Hemmingen. Kinder, aber auch kreative Eltern sowie weitere Anwohner und Interessierte finden sich am Freitag, 12. Mai, für 15 Uhr zum ersten Treffen auf dem künftigen Spielplatzgelände ein – auch bei schlechtem Wetter. Dann diskutieren die Teilnehmer unter dem Dach eines Pavillons. Ansonsten können sie unter freiem Himmel bei Saft und Keksen mit Roswitha Mühe, bei der Stadt zuständig für die sogenannte Freiraumplanung, mit Jugendpflegern und mit Vertretern des Erschließungsträgers GlaserProjektInvest GmbH Ideen tauschen.

„Dass die Kinder mitplanen, hat schon Tradition“, erläutert Mühe. „Sie sind schließlich die Experten.“ Beispiele sind eine Anlage am Blumenweg in Arnum im Jahr 2008 und ein Platz an der Dicken Riede in Wilkenburg im Jahr 2010.

Die Erfahrung zeigt, dass Kinder und Jugendliche interessiert sind, ihr Umfeld mitzugestalten. Im Stadtentwicklungskonzept Hemmingen 2025, über das zurzeit diskutiert wird, heißt es dazu: „Ein ganz wesentlicher Erfolg ist die Tatsache, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihrem neuen Spielplatz identifizieren und es auf diesen Plätzen weniger Ärger und kaum Vandalismusschäden gibt.“ Zu den Ideenwerkstätten lädt die Stadt aber nicht nur bei Neuplanungen, sondern auch bei Sanierungen ein. „Nachdem in früheren Jahren die Spielplätze auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen nur in Mindestgröße und oft in Randlage gebaut wurden, liegt der Schwerpunkt seit einigen Jahren in der Schaffung attraktiver Spielräume, die durch ihre Größe und möglichst zentrale Lage einen hohen Spiel- und Freizeitwert aufweisen.“

Im Stadtgebiet gibt es insgesamt 37 öffentliche Kinderspiel-, Bolz- und Jugendplätze. „Wir haben eine flächendeckend gute Versorgung“, sagt Mühe. Mit Neubaugebieten kommen in der Regel jeweils neue dazu.

Die Verwaltung ist dabei den Spielplatzplan 2017 zu erarbeiten, eine genaue Auflistung über den Zustand aller Anlagen und was dort geplant ist. Das Spielplatzkataster von 2007 sei veraltet. Mit dem Betriebshof, der für die Spielplätze unterhält und kontrolliert, werde eine Prioritätenliste abgestimmt, um sie den politischen Gremien vorzulegen. Die Mitglieder sollen sich an Ort und Stelle ansehen, was gemacht werden soll. Schon seit mehreren Jahren tauscht die Stadt auf Spielplätzen nicht nur einzelne defekte Geräte aus, sondern saniert ältere und unattraktiv gewordene Spieplätze vollständig.

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