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Kita erhält das Wortschatz-Zertifikat

Hiddestorf Kita erhält das Wortschatz-Zertifikat

Stolz halten sie das Zertifikat „Kompetenz-Kita Sprache“ in den Händen: Für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme „Wortschatz – Region Hannover“ sind die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte Hiddestorf am Donnerstag ausgezeichnet worden.

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Freuen sich über das Wortschatz-Zertifikat für die Kita Hiddestorf (von links): Katharina Funke, Katja Hannemann, Nina Zimmermann, Martina Kumm, Claus Schacht, Katja von Morgenstern, Bianca Höfer, Sarah Keunecke, Angelika Römer, Familienservicebüroleiter Volker Kolsch und Anna Scheibe.

Quelle: Torsten Lippelt

Hiddestorf. Nina Zimmermann von der Fachberatung Sprache der Region Hannover übergab die Zertifikate an die beiden Kita-Leiterinnen Bianca Höfer und Angelika Römer mit ihrem Team. Die Maßnahme dauerte ein Jahr und umfasste jeweils 95 Stunden. „Toll, wie alle mitgemacht haben – ob nun in der Theorie oder bei Videoaufnahmen innerhalb des Projektes. Auch für Reflektionsgespräche haben Sie immer Zeit für mich gefunden“, lobte Nina Zimmermann das Engagement.

Die Zertifikats-Plakette für die Fassade der Kindertagessstätte wird es erst im Frühjahr 2018 geben. Dann ist die feierliche Übergabe im Haus der Region in Hannover vorgesehen.

Seit fünf Jahren unterstützt die Region Hannover Kindertagesstätten mit ihrem Programm „Wortschatz“ dabei, Kindern Sprache zu vermitteln – „als Mittel zur Verständigung, die das Denken strukturiert und die Welt erklärt“, erklärte Zimmermann. Ein Großteil der Projekt-Stunden bieten die Fachberater der Region in den Kitas an. Seit dem Programmstart vor fünf Jahren haben sich so etwa 620 Fachkräfte aus mehr als 60 Kitas in der Region Hannover weitergebildet.

Für die Sprachförderung setzt die Region in ihrem Zuständigkeitsbereich in der Jugendhilfe jährlich rund 550.000 Euro ein. Zusätzlich werden seit dem Kindergartenjahr 2016/17 Landesmittel in Höhe von 640.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Eigentlich müssten alle Kitas dieses Zertifikat machen, es ist zwingend notwendig“, schilderte Bürgermeister Claus Schacht den Bedarf aus seiner Sicht. Früher hätten die Eltern ihren Kleinen vor dem Zu-Bett-gehen vorgelesen, heute wandele sich die Jugendsprache und es gebe viele fremdsprachige Migranten. All diese Veränderungen in der Sprache sei möglichst mit derartigen Projekten zu kompensieren.

Von Torsten Lippelt

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