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Wiedersehen mehr als 50 Jahre nach der Schulzeit

Hemmingen Wiedersehen mehr als 50 Jahre nach der Schulzeit

Viele Erinnerungen sind jetzt beim Treffen von Hemminger Volksschülern ausgetauscht geworden. Sie haben vor mehr als 50 Jahren gemeinsam die Schulbank gedrückt. 13 von ihnen haben sich im Restaurant des Tennis-Centers in Hemmingen-Westerfeld getroffen.

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Beim Betrachten des Klassenfotos von damals: (von links) Gabi Scholz (geb. Olschner), Christa Woitzak, Irmela Gust und Margot Marchand.   Lippelt

Quelle: Torsten Lippelt

Hemmingen. "Das ist inzwischen unser viertes Treffen“, sagt der Hemminger Heinrich Töpfer. Anlässlich einer Adressen-Anfrage der Kirchengemeinde zu seiner Goldenen Konfirmation im Jahr 2012 war er auf die Idee gekommen, selbst nach seinen ehemaligen Klassenkameraden zu suchen, mit denen er 1952 in der Volksschule Hemmingen eingeschult worden war. Bis zum Abschluss in der achten Klasse im Jahr 1960 war er fast täglich mit ihnen zusammen. Ihre damalige Türmchen-Volksschule an der Berliner Straße wird heute von der benachbarten KGS mitgenutzt, aber auch die Musikschule ist dort untergebracht.

„Dank Internet hatte ich nach einem halben Jahr ganz schöner Arbeit eine Liste mit 35 Namen zusammen. Fünf fehlen aber immer noch“, sagt Töpfer. Er würde sich freuen, wenn für die nächsten Treffen weitere Rückmeldungen kommen. Töpfer ist unter Telefon (0 15 22) 9 50 46 81 zu erreichen.

Erstmalig dabei – und mit der weitesten Anfahrt – war Margot Marchand, geb. Dobat, die mit 20 Jahren von Hemmingen-Westerfeld nach Darmstadt gezogen war. „Ich freue mich dabei zu sein und auf den alten Schulbildern zu gucken, wer denn eigentlich wer ist“, sagt sie. Beim nächsten Treffen 2016 wolle sie unbedingt wieder dabei sein.

Gabi Scholz, geb. Olschner, die Hemmingen immer treu geblieben ist, erinnert sich: „Unser Lehrer Heinz Röwer war streng, aber gerecht." Später war er Rektor der Schule in Alt-Laatzen. An Klassenlehrerin F. Ludwig wurde ebenfalls gedacht, auch daran, dass zwei Jahrgänge mit insgesamt 40 Kindern in einer Klasse zu unterrichten waren. Und dass es schon mal von den Lehrern eine Kopfnuss für das Stühle kippeln oder Schläge mit dem Stock auf die Finger gab. Margot Marchand schmunzelt und sagt: „Unsere Geschichtslehrerin hatte immer ein Taschentuch mit Klosterfrau Melissengeist dabei. Seitdem war mir Geschichte ein Gräuel."

Von Torsten Lippelt

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