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Kommissar Lorenz ermittelt wieder

Hemmingen Kommissar Lorenz ermittelt wieder

Das ging schnell: Der Hiddestorfer Christian Herrnleben hat seinen zweiten Kriminalroman veröffentlicht. In dem Buch „PillePalle“ geht Kommissar Lorenz auf die Jagd nach einem skrupellosen Apotheker.

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Christian Herrnleben stellt seinen zweiten Roman vor. Das Archivbild zeigt ihn bei der Lesung seines Debüts im vergangenen Jahr.

Quelle: Stephanie Zerm

Hemmingen.  Ein Jahr nach seinem Erstlingswerk hat der Hiddestorfer Christian Herrnleben seinen zweiten Kriminalroman veröffentlicht. In dem Buch mit dem Titel „PillePalle“ macht sich Kommissar Lorenz auf die Jagd nach einem skrupellosen Apotheker.

Für den 53-jährigen Herrnleben ist das Schreiben eine Form der Entspannung. „Es ist besser im Feierabend ein gutes Buch zu schreiben als einen schlechten Film zu sehen“, sagt der Abbruchunternehmer und ehemalige Ratsherr. So hat er direkt nach Veröffentlichung seines ersten Romans „DoppelDecker“ mit dem Schreiben seines zweiten Werks begonnen. Erneut geht es um Kommisar Lorenz und sein Team von der Mordkommission Hannover, die in Hemmingen und Umgebung ermitteln. 

Im Mittelpunk steht der Apotheker Peter Palle, gennant „PillePalle“, der mit Pillen ohne Zulassung handelt. Der Roman beginnt mit einer sehr bildlichen Beschreibung davon, wie einer von Palles Lieferanten Pillen in Kondome mit Bananengeschmack abfüllt und diese dann schluckt. Das ist jedoch gar nicht so einfach. „Sein Zäpfchen im Hals war vorgewarnt. Und hatte schlechte Laune“, heißt es. Kurz darauf gibt es den ersten Toten und Kommissar Lorenz, der ein Schnelldenker ist und „für das Kreuzworträtsel der Hannoverschen Allgemeinen keine halbe Stunde braucht“, beginnt zu ermitteln. 

Das Schreiben des zweiten Romans fiel etwas leichter, sagt Herrnleben. „Ich konnte klassische Anfängerfehler vermeiden.“ Dennoch habe der Hiddestorfer auf die Zusammenarbeit mit seinem Lektor Andreas Aumüller nicht verzichten wollen und können. „Das war immer ein sehr fruchtbarer Austausch“, sagt Herrnleben. So habe er zum Beispiel einmal geschrieben, dass eine Flasche Wein mit einem Flaschenöffner geöffnet wurde. Der Lektor wies darauf  hin, dass dafür eher ein Korkenzieher verwendet wird. „Man kann seinen eigenen Text hundert Mal lesen und auf jedes Komma prüfen. Dennoch entgehen einem solche Fehler manchmal“, sagt Herrnleben. 

Ein Grund für das Schreiben des zweiten Buches seien auch die guten Kommentare für das erste Buch gewesen. „Am meisten freut es mich, wenn jemand sagt, dass er mein Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen hat“, sagt der 53-Jährige. Auch seinen zweiten Roman ordnet Herrnleben in die Kategorie „fluffig zu lesende Strandlektüre“ ein. Bereits jetzt steht fest, dass es auch noch ein drittes Buch geben soll. „Ich habe schon mehrere Ideen“, sagt Herrnleben. 

Das Buch „PillePalle“ wurde wie der erste Roman in dem Hemminger Verlag Ganymed Edition veröffentlicht. Es kann für 14 Euro erworben werden. Herrnleben stellt den Roman in einer Lesung am  Donnerstag, 16. November, in der Buchhandlung, Deveser Straße 2, in Hemmingen-Westerfeld ab 19 Uhr vor. Der Eintritt ist frei. Allerdings sind fast alle Plätze bereits vergeben. Vor dem Besuch ist daher ein Anruf unter der Telefonnummer (0511) 234 60 15 empfohlen oder eine E-Mail an hemminger.buchhandlung@htp-tel.de.  

 

Von Tobias Lehmann

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