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Was muss die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun?

Der Kandidaten-Check Was muss die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun?

Wie haben die Parteien in Hemmingen vor der Kommunalwahl am 11. September zu den wichtigsten Themen befragt. Diesmal geht es darum, was die Stadt zur Integration von Flüchtlingen tun muss.

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Dieses Gebäude in Hemmingen wird zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut.

Quelle: Andreas Zimmer

Kerstin Schönamsgruber, SPD: Eine gelungene Integration fängt bei den Kindern an. Flüchtlingskinder sollen – genau wie die einheimischen Kinder – bereits in den Kitas gefördert werden. Sprachlernklassen sollen auch weiterhin in den Schulen angemessen ausgestattet werden. Konzepte für Arbeitsmarktprojekte vor Ort sollen entwickelt werden. Die Tätigkeit der Koordinierung der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit soll in eine feste Stelle überführt werden.

Svantje von Alten-Rillinger, CDU: Wichtig ist die haupt-, neben- und ehrenamtlichen Unterstützerstrukturen auf die Menschen zu konzentrieren, die nach dem Asylrecht eine Bleibeperspektive haben. Menschen mit Bleibeperspektive müssen im Mittelpunkt der Integrationsbemühungen stehen. Das gilt ebenso für die dezentrale Unterbringung, für Sprachkurse und anderes.

Ulrike Roth, Bündnisgrüne: Mit dem Flüchtlingskoordinator sind wir auf einem guten Weg. Wichtig sind: Förderung von Netzwerken, Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen, Sprachkurse für alle und politische Teilhabe gegebenenfalls durch einen Integrationsbeirat. Alle Einrichtungen von Kita über Musikschule, Vereine und die Feuerwehren müssen bei der Integration unterstützt werden.

Thomas Höwelkröger, DUH: Die derzeitige Betreuung der Flüchtlinge in Hemmingen ist unseres Erachtens sehr erfolgreich durch das Engagement der ehrenamtlichen Helfer im Netzwerk für Flüchtlinge, durch den Koordinator für die Flüchtlingsarbeit und die Mitarbeiter im Sozialen Dienst der Stadt. Gleichwohl gibt es vielfältige Aufgaben zur Integration, insbesondere eine möglichst unbürokratische und qualifizierte Vermittlung von Sprachkenntnissen und eine schnelle Eingliederung in die Arbeitswelt. Hier kann die Stadt als Vermittler wirken.

Von der Redaktion

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