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Kita-Gebührensystem soll gerechter werden

Hemmingen Kita-Gebührensystem soll gerechter werden

Freiberufler und Selbstständige in Hemmingen haben bald mehr Geld im Portemonnaie. Das Gebührensystem der Kindertagesstätten sowie der Kindertagespflege soll gerechter werden. Die veranschlagten Gebühren sollen künftig auch im Nachhinein dem Gehalt angepasst werden können. Die Kommunalpolitiker müssen dem Verwaltungsvorschlag noch zustimmen.

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Die Stadt will die Gebührenabrechnung für die Kindertagespflege gerechter gestalten.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Im Gegensatz zu Angestellten ist das Gehalt von Selbstständigen häufig schwankend. Wenn eine Gebühr aufgrund des Einkommens berechnet wird, kann deshalb immer nur eine Schätzung zugrunde gelegt werden, argumentiert die Stadtverwaltung. Das ist in Hemmingen bei den Gebühren für Kindertagesstätten und Kindertagespflege der Fall.

Wenn sich das Gehalt ändert, ist bisher nur eine Anhebung der Gebühren zulässig, nicht aber eine Minderung. Um diese Ungerechtigkeit zu beheben, schlägt die Verwaltung vor die Satzung zu ändern. Die neue Regelung soll ab August gelten. Die finanziellen Auswirkungen auf die Stadtkasse seien allerdings nicht zu beziffern.

Für Selbstständige könnte sich das lohnen. Ein Beispiel: Wer mehr als 4634 Euro monatlich verdient, zahlt 29 Euro für 20 Betreuungsstunden im Monat. Es gibt weitere Staffelungen, die kleinste für einen Verdienst von weniger als 2780 Euro im Monat. Dann sind 11,65 Euro zu zahlen.

Das Thema wird in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Familie, Kinder und Jugend am Mittwoch, 1. Juni. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 19 Uhr im Rathaus.

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