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Kunsttage leiden etwas unter schönem Wetter

Arnum Kunsttage leiden etwas unter schönem Wetter

So schön das Frühlingswetter an diesem Wochenende ist – die Kunstausstellung in der Wäldchenschule leidet etwas darunter, denn es kommen weniger Besucher als sonst. Am Sonnabend waren es etwa 230. Insgesamt äußern sich Veranstalter und Aussteller aber zufrieden.

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Ausstellung leidet etwas unter schönem Frühlingswetter: Nur etwa 230 Besucher kommen am Samstag zu den Arnumer Kunsttagen in der Wäldchenschule.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Arnum. "Das Wetter ist an diesem Wochenende sehr schön, das macht sich leider auch in den Besucherzahlen bemerkbar", sagt Organisator Rainer Kloppstein, der dennoch nicht unzufrieden ist: "Wir hatten auch einen sehr schönen Auftakt. Die Feuerwehrkapelle feiert in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Sie hat zur Eröffnung am Sonnabend im Innenhof gespielt."  

Ausstellerin Monika Seidel verkauft bei den Kunsttagen Blumenschmuck, Gestricktes und anders Selbstgemachte. "Ich bin regelmäßig hier, die Kunsttage gefallen mir sehr gut", sagt die Laatzenerin. Auch wenn sie auf mehr Besucher hofft, laufe es ganz gut und hätten alle auch so ihren Spaß. Die gelernte Floristin ist immer auf der Suche nach Material für ihre handwerkliche Arbeit, auch wenn sie unterwegs ist. "Ich habe immer eine Schere im Fahrradkorb und im Auto", erzählt sie.

Besonderes gestaltete Eier mit traditionellen Motiven gibt's am Stand von Karin Behr: "Ich mache das seit zehn Jahren", sagt die Pattenserin. Bereits vor 50 Jahren habe ihr ihre Schwester zwei Bücher über die  Eiermalkunst aus Amerika mitgebracht. Jetzt erweitere sie ihr Wissen in Gespräche mit anderen Künstlern, sowie mit Büchern und Hefte zum Thema. Die Eier verziert sie mit flüssigem Wachs. Ihr Arbeit dauert Stunden, mitunter sogar mehrere Tage.

Wenn an ihrem Stand gerad nichts los ist, nutzt Britta Rottmann die Zeit zum Stricken und Häkeln. "Ich arbeite in jeder freien Minute", sagt die Bentherin, die zum zweiten Mal beim Kunstmarkt in Arnum dabei ist und dort Selbstgestricktes, Gehäkeltes und Gefilztes zur Schau stellt: "Ich stelle unter anderem Mützen, Schals, Loops und Pulswärmer aus hochwertigem Markengarn her."

Andrea Sense bietet am Wochenende in Arnum sogenannte "Exploding-Boxen" an: Grußkarten, die beim Aufklappen eine dreidimensionale Box mit kleinen Figuren, Landschaften oder anderen Dingen sowie einen Spruch zeigen. "Die Karten sind individualisierbar, so dass ich sie für alle Zwecke herstellen kann, zum Beispiel für Musik, Kartenspieler oder Fußball", erzählt die Kunsthandwerkerin aus Isernhagen.

Ebenfalls aus Isernhagen kommt Britta Ewald, die Schmuck anbietet. Eine Spezialität sei Schmuck aus Pferdehaaren, den sie mit Silber verziert. "Wer möchte, kann mir Haare von seinem Pferd anliefern. Dann bekommt er daraus ein individuelles Schmuckstück", erzählt Ewald, die selbst Reiterin ist. "Ich wurde im Stall angesprochen, ob ich so etwas nicht machen kann." Die Kunsttage gefielen ihr, auch wenn es "ein bisschen ruhig" sei.

Insgesamt beteiligen sich am Wochenende wieder 50 Ausstelle an den Arnumer Kunsttagen.

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Von Daniel Junker

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