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LED-Leuchten für 1100 Laternen

Hemmingen LED-Leuchten für 1100 Laternen

Die zweite Hälfte sämtlicher Straßenlaternen in Hemmingen wird auf energiesparende LED-Leuchten umgerüstet. Anlieger werden anteilig mit 75 Prozent an den Kosten beteiligt. Das rund eine Million Euro teure Projekt soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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Umrüstung für eine Million Euro beginnt: Anlieger zahlen anteilig bis zu 75 Prozent.

Quelle: Symbolbild

Hemmingen. Die Stadt Hemmingen hat insgesamt 2159 Straßenlaternen. Die Hälfte ist bereits von der bisherigen, noch aus den Sechziger- und Siebzigerjahren stammenden Quecksilberdampftechnik auf energiesparende LED-Leuchten umgerüstet worden. Begonnen hat die Stadt mit dem Projekt bereits 2011. „Den höchsten Energieverbrauch hatten wir in den Hauptstraßen der Hemminger Stadtteile. Deshalb haben wir dort begonnen“, sagt der Leiter der Abteilung Tiefbau, Dietmar Juschkewitz.

Der Grund dafür, dass jetzt die noch verbliebenen 1100 Laternen innerhalb eines halben Jahres umgerüstet werden, ist aber auch eine im Jahr 2013 verfasste EU-Richtlinie. Diese verfügt, dass ab 2015 keine Quecksilberdampflampen produziert werden und somit auch nicht mehr ersetzt werden können. Eigentlich war das Projekt bereits im vergangenen Jahr geplant, musste jedoch aus Personalmangel verschoben werden.

Die beauftragte Elektrofirma aus Ronnenberg wird mit dem Austausch der Leuchten in der nächsten Woche in Arnum beginnen. Betroffen sind noch einmal sämtliche Stadtteile. Die Laternen, die älter als 30 Jahre sind, werden einschließlich der Maste erneuert. Die Laternen jüngeren Baujahrs werden durch einen Aufsatz auf eine Lichtpunkthöhe von minimal fünf Meter verlängert.

Juschkewitz rechnet mit Kosten von rund einer Million Euro für die Stadt. Zuschüsse von Bund oder Land gibt es nicht. Laut der Straßenausbausatzung sind die Bürger mit 75 Prozent an den Kosten zu beteiligen. Pro Laterne sind das etwa 1000 Euro. Juschkewitz weist darauf hin, dass die Anliegerkosten für die Laternen in einer Straße anteilig auf die dort wohnende Parteien umgelegt werden. Die Höhe richte sich nach der Größe der Grundstücke. In einem Mehrfamilienhaus werden alle Parteien beteiligt. „Niemand muss die 1000 Euro für eine einzelne Laterne allein zahlen“, sagt Juschkewitz. Da die LED-Leuchten weniger Strom verbrauchen als die bisherigen Leuchten, wird die Stadt als Kostenträger Geld sparen. Das komme auch dem Steuerzahler zugute.

Der Leiter der Abteilung Tiefbau rechnet damit, dass die Arbeiten im Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden. „Die konkreten Anliegerbeiträge werden wir dann im nächsten Jahr ausrechnen“, sagt Juschkewitz.

Zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr soll es während der Arbeiten kaum kommen. Möglich sei die Einrichtung von zeitlich begrenzten Halteverboten.

Von Tobias Lehmann

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