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Busemann: "Die Türkei schafft die Demokratie ab"

Hemmingen-Westerfeld Busemann: "Die Türkei schafft die Demokratie ab"

Das ist Rekord: 140 Gäste sind am Donnerstagabend zum Sommerempfang der Hemminger CDU gekommen. Darunter Vertreter von Vereinen und der Kirche, Geschäftsleute und Kommunalpolitiker. Ehrengast war Landtagspräsident Bernd Busemann, der alle dazu aufforderte von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

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Landtagspräsident Bernd Busemann betont, wie wichtig es für die Demokratie sei zur Wahl zu gehen.

Quelle: Stephanie Zerm

Hemmingen-Westerfeld. Zur Wahl zu gehen, sei das mindeste Bekenntnis, das man an die Demokratie machen könne, betonte der niedersächsische Landtagspräsident in Bezug auf die Politikverdrossenheit vieler Bürger. "In der Türkei wird die Demokratie gerade abgeschafft. Wer anderer Meinung ist, wird am nächsten Tag abgeholt." Von daher sei es wichtig sich an Wahlen zu beteiligen. "Damit können wir die Demokratie aufrecht erhalten." Die Radikalen brauche dabei allerdings niemand, betonte Busemann mit Blick auf rechtsradikale politische Strömungen.

Dass bei Kommunalwahlen die Wahlbeteiligung oft nur gering ist, bedauerte auch Barbara Konze, Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Für die Kommunalwahl am 11. September hat die CDU Hemmingen insgesamt 21 Kandidaten aufgestellt, von denen die meisten beim Sommerempfang im Café Schneeweiß in den historischen Rosengärten dabei waren und sich bei Sekt und Schnittchen den Gästen vorstellten.

Den Kandidaten gab Busemann noch mit auf den Weg, sich auf die christlich-sozialen Werte ihrer Partei zu besinnen. Darüber hinaus sei es wichtig, das ehrenamtliche Engagement der Bürger zu würdigen. "Wenn die aufhören, können wir einpacken." Nebenbei sei es laut Statistik auch belegt, dass Ehrenamtliche eine längere Lebenserwartung hätten.

Mit dem Zuspruch auf den mittlerweile achten Sommerempfang der CDU war die Stadtverbandsvorsitzende Barbara Konze mehr als zufrieden. "Zum ersten Empfang kamen 60 Gäste. Seitdem werden es jedes Jahr mehr", sagte sie erfreut. Und auch Bernd Busemann, der das letzte Mal vor zehn Jahren, damals noch als niedersächsischer Kultusminister, beim Kommunalwahlkampf in Hemmingen war, stellte in Aussicht wieder zu kommen. "Wenn es ein Glas Bier gibt, muss das auch nicht wieder zehn Jahre dauern."

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Von Stephanie Zerm

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