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Die Maus sorgt für ein volles Gerätehaus

Hemmingen-Westerfeld Die Maus sorgt für ein volles Gerätehaus

Mehr als 140 Besucher sind am Montag zum Türöffner-Tag der Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld gekommen. Dort konnten sich Kinder und ihre Familien auf Initiative der "Sendung mit der Maus" angucken, was sich hinter den großen Toren des Gerätehauses verbirgt.

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Der zwölfjährige Eric aus Hemmingen hat die Maus und den Elefanten im Feuerwehrgerätehaus entdeckt.

Quelle: Stephanie Zerm

Hemmingen-Westerfeld. "Mit so vielen Gästen hatten wir gar nicht gerechnet", freute sich Ortsbrandmeister Thorsten Heitmann. Die vergangenen Tage der offenen Tür sei bei weitem nicht so gut besucht gewesen.

Insgesamt nahmen an der Aktion der "Sendung mit der Maus" im ARD-Programm 646 Einrichtungen in ganz Deutschland teil. Die Hemminger waren jedoch die einzige Feuerwehr aus dem Umland, die sich beteiligte.

Für die 48 Kinder, die mit ihren Familien aus der gesamten Region angereist waren, hatten sich die Retter einiges einfallen lassen. Vier große Fahrzeuge hatten sie auf dem Hof vor dem Gerätehaus aufgebaut: einen Einsatzleitwagen, einen Mannschaftstransporter, ein Löschgruppenfahrzeug sowie einen Rüstwagen. "Die Kinder dürfen alles anfassen und Fragen stellen", sagte Heitmann, dem die gute Betreuung der Jungen und Mädchen ein wichtiges Anliegen war. Bei jeder Station war ein Mitglied der Feuerwehr und beantwortete geduldig alle Fragen.

Für den neunjährigen Laurin war das ein absoluter Höhepunkt. Er war mit seiner Mutter aus Göttingen angereist und ließ sich noch das kleinste Detail der Ausrüstung auf dem Löschgruppenfahrzeug erklären.

Der fünfjährige Jonas probierte aus, wie es sich anfühlt, eine Atemschutzmaske und einen Feuerwehrhelm aufzuhaben. Sein Kommentar: "Sehr heiß."

Außerdem konnten die Kinder an einem Holzhaus mit einem Wasserschlauch aufgemalte Flammen löschen, auf einer Hüpfburg toben und sich einen Chemikalienschutzanzug ansehen.

Zur Stärkung backte die Feuerwehr Waffeln nach einem Rezept aus dem Kochbuch der "Sendung mit der Maus" und servierte Bratwürstchen. Insgesamt kümmerten sich rund 25 Ehrenamtliche um die Gäste. Bei dem guten Service fiel es kaum auf, dass die eigentliche Hauptperson fehlte. "Die Maus kann ja schlecht auf mehr als 600 Veranstaltungen gleichzeitig sein", erklärte Thorsten Heitmann, der zumindest für eine kleine Plüschausgabe der Maus und des kleinen Elefanten gesorgt hatte, die gut gesichert in einem Glaskasten über dem Geschehen thronten.

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Von Stephanie Zerm

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