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Alte Schmiede: Neuer Entwurf im nächsten Jahr

Arnum Alte Schmiede: Neuer Entwurf im nächsten Jahr

Vorerst wird es keinen Neubau auf dem Gelände der Alten Schmiede an der B3 in Arnum geben. Die Pläne werden ein weiteres Mal überarbeitet. Es bleibt aber dabei: Die frühere Gaststätte an der Göttinger Straße 48 soll für das neue Gebäude mit Sozialwohnungen abgerissen werden.

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Das Haus diente früher als Gaststätte.

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. Den ersten Entwurf der Architekten hatte die Stadtverwaltung befürwortet, während er bei den Kommunalpolitikern auf Missfallen stieß. Die Restaura GmbH als Bauherr zog daraufhin die Bauvoranfrage zurück.

Entwurf No. 2 sollte am 1. Dezember im Hemminger Fachausschuss vorgestellt werden. Die Verwaltung schlägt jedoch vor das Einvernehmen zu versagen, wie es im Amtsdeutsch heißt. Das bedeutet: Die Restaura GmbH hätte mit ihrer Bauvoranfrage, datiert von Mitte Oktober, keinen Erfolg.

Geschäftsführer Peer-Oliver Pülm erläutert gegenüber dieser Zeitung: "Wir befinden uns derzeit in der Umplanung der Konzeption." Der Anlass: "Erfahrungen aus anderen laufenden Bauvorhaben haben gezeigt, dass es noch effizienter gehen könnte." Der dritte Entwurf solle 2017 präsentiert werden.

Der erste Entwurf sah 48 Sozialwohnungen in einem u-förmigen Gebäudekomplex vor und war vor allem wegen seiner Dimension und Bauweise umstritten. Im Entwurf No. 2, es bleibt bei den Sozialwohnungen in dem U-Form-Komplex, wurde der mehr als 50 Meter lange Trakt entlang der B3 verkürzt. Die Zahl der Wohnungen ist auf 39 geschrumpft. Waren anfangs nur insgesamt 20 Parkplätze eingeplant, was umstritten war, soll es nun für jede Wohnung einen Stellplatz geben. Zur B 3 hin sind aber weiterhin drei Stockwerke vorgesehen, in den beiden anderen Gebäuden vier Etagen.

Die barrierefreien Wohnungen sollen aber nicht wie bisher nur 45 oder 60 Quadratmeter groß sein. Das Raumkonzept im zweiten Entwurf sieht so aus: 19 Wohnungen, je 45 Quadratmeter groß, sowie 18 Wohnungen mit je 60 Quadratmetern und 2 Wohnungen mit je 80 Quadratmetern.

Bei ihrer Beurteilung hatte die Stadtverwaltung unterschiedliche Aspekte zu beachten, zum Beispiel ob der Neubau zu den vorhandenen Häusern in der Umgebung passt. Die Verwaltung kommt zu dem Schluss: "Nach dem Maß der baulichen Nutzung würde sich der Komplex in der Dimension nicht einfügen." Die Verwaltung hat auch die Region Hannover hinzugezogen. Das Ergebnis: "In ihrer ersten Einschätzung zweifelt die Region die Zulässigkeit des Vorhabens nach dem Baugesetzbuch ebenfalls an."

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