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Nur ein Einziger will die Grüne Hausnummer

Hemmingen Nur ein Einziger will die Grüne Hausnummer

Fünf Jahre nach dem Ratsbeschluss steht fest: Die Aktion Grüne Hausnummer in Hemmingen war ein Flop. Als sichtbares Zeichen für besonders umweltfreundliche Neu- und Altbauten wollte die Stadt grüne Hausnummern plus Urkunden vergeben. Nur ein Bürger meldete sich.

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Symbolbild Umweltfreundliches Haus

Quelle: R

Hemmingen. Der Bürger wohne in einem Niedrigenergiehaus, erläutert Fachbereichsleiter Axel Schedler. Dem Vernehmen nach soll der Hemminger vom Fach sein.

Für die Vergabe hatte die Stadt ein Punktesystem und einen Kriterienkatalog ausgearbeitet. Dass die Aktion nicht den erwarteten Zuspruch hatte, ist für Schedler nicht problematisch: „Es handelt sich eher um eine symbolische Geste.“ Er verweist zudem auf die vergleichsweise geringe Einwohnerzahl in Hemmingen. In Großstädten gebe es bei solchen Aktionen automatisch immer mehr Antragsteller.

Der scheidende SPD-Ratsherr Reinhard Schütze hatte nach der Bilanz der Aktion gefragt, die sich an Besitzer sowohl von privaten als auch von öffentlichen Gebäuden richtet. Die Grünen Hausnummern wurden im Jahr 2010 von dem mittlerweile verstorbenen Ratsherrn Günter Harder (Bürger für Hemmingen) ins Gespräch gebracht. Harder stellte sich vor, dass der Bürgermeister die grüne Hausnummern jährlich vergibt.

Die Aktion läuft trotzdem weiter. Wer auf der Internetseite stadthemmingen.de die entsprechenden Suchworte eingibt, erfährt Näheres, eingebettet ins Klimaschutz-Aktionsprogramm der Stadt. Weitere Auskünfte erteilt das städtische Klimaschutzbüro unter Telefon (0511) 4103276.

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