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Orgelbauer erklären das Instrument in der Nikolaikirche

Hiddestorf Orgelbauer erklären das Instrument in der Nikolaikirche

Aus welchem Material bestehen Orgelpfeifen? Wie kommt der Ton zustande? Und was ist ein Spiegelprospekt? Solche Fragen haben Eckard Lobisch und Klaus Buchmann vom Orgelhersteller Hammer am Sonntag im Rahmen der Hemminger Denkmaltour in der St.-Nikolai-Kirche in Hiddestorf beantwortet.

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Eine Station der Hemminger Denkmaltour: Horst Prasse (rechts) informiert sich bei Eckhard Lobisch (links) und Klaus Buchmann von der Firma Hammer über die Orgel in der Nikolaikirche

Quelle: Daniel Junker

Hemmingen. „Die Orgel hat unter anderem einen Spiegelprospekt. Das bedeutet, dass einige Pfeifen auf dem Kopf stehen“, erklärte Lobisch den Besuchern. Die zieselierten Pfeifen der Hiddestorfer Orgel aus dem Jahr 1978 mit ihren geschmückten Flächen stünden für die handwerkliche Kunst des Pfeifenmachers. Die Rundungen und Vergoldungen am Gehäuse seien an historische Stile angelehnt. Die Besucher erfuhren zudem, dass die tiefen Pfeifen acht Fuß lang sind - das sind etwas 2,80 Meter. Eigentlich müssten sie sogar doppelt so lang sein, dann würden sie aber nicht in die Kirche passen. Durch einen aufgesetzten Deckel könnten diese Pfeifen aber um die Hälfte verkürzt werden. Der Ton wird dadurch eine Oktave tiefer.

von Daniel Junker

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