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Peter von Sassen erinnert an Astrid Lindgren

Hemmingen-Westerfeld Peter von Sassen erinnert an Astrid Lindgren

Fernsehjournalist Peter von Sassen hat am Freitagabend im Bauhof eine Multimedia-Reportage über Astrid Lindgren gezeigt. Mit einer Mischung aus Landschaftsbildern, historischen Dokumenten und Gesprächen mit Wegbegleitern nahm er sein Publikum mit auf eine Reise ins Leben der schwedischen Autorin.

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Peter von Sassen erinnert beim Vortrag im bauhof an das Leben der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren.

Quelle: Carolin Müller

Hemmingen-Westerfeld. Kaum ein Stuhl im Kulturzentrum war noch unbesetzt, als von Sassen seinen Astrid-Lindgren-Abend begann. Kein Wunder, versprach der Abend doch einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der preisgekrönten Schwedin, denn der Fernsehjournalist lernte Lindgren in ihrer letzten Lebensphase persönlich kennen. Bei einer Reise durch Schweden mit dem Wohnmobil auf ihren Spuren sammelte er weitere Bilder, Eindrücke und Geschichten und erfuhr von Weggefährten, wie Lindgrens Tochter Karin, weitere Details.

Das Publikum erlebte einen Abend voller Emotionen: Lächelnde blickte es auf die Bilder aus Lindgrens Kindheit Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Hof Näs in der Nähe von Vimmerby, Småland, mit seiner wunderschönen Landschaft und den Orten, die jedem aus den Geschichten der Kinderbuchautorin nur allzu bekannt sind - wie der Schuppen hinter dem Haus, der doch stark an Michels Schuppen in Lönneberga erinnert.

Betroffen lauschten alle von Sassen, als er von der Flucht Lindgrens in den Zwanzigerjahren aus ihrer Heimat in die Anonymität Stockholms berichtete, da sie das uneheliches Kind eines verheirateten Mannes erwartete: eine Straftat zu dieser Zeit.

Von Sassen hatte aber auch viele lustige Geschichten von Lindgren parat, die sich das Kindsein ihr Leben lang bewahrt hat. Für Lachen sorgte beispielsweise, dass Lindgren im Alter von 80 Jahren mit einer Freundin beschloss auf den alten Eulenbaum in ihrer Heimat (Pipi's Limonadenbaum?) zu klettern. Der allgemeinen Aufregung begegnete sie schlicht mit den Worten: „Warum sollten alte Schachteln nicht auf alte Bäume klettern?!“

Das Publikum war sichtlich begeistert und berührt und bedankte sich für den Abend mit großem Applaus. Eine rundum gelungene Reise, in das Schweden der Vergangenheit und das Leben einer einzigartigen Frau.

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Von Carolin Müller

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