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Planung für Gerätehaus muss neu beginnen

Arnum Planung für Gerätehaus muss neu beginnen

Der Umbau des Arnumer Gerätehauses muss neu überdacht werden. Die Feuerwehrunfallkasse (FUK) lehnt die Pläne ab. Der vom Verwaltungsausschuss bereits beschlossene Planungsauftrag wurde zunächst gestoppt. Die Stadt hat den Geschäftsführer der FUK um ein persönliches Gespräch gebeten. Es steht wegen der Ferien noch aus.

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Das Feuerwehrgerätehaus in Arnum.

Quelle: Andreas Zimmer

Arnum. Es sah alles gut aus. Im nächsten Jahr sollten der Umbau und die Sanierung des Gerätehauses von 1973 beginnen. Frauen und Männer müssen sich zurzeit mangels Kabinen vor den Fahrzeugen umziehen. Künftig soll es getrennte Umkleiden geben, und zwar zwischen dem geplanten neuen Anbau und der bestehenden Fahrzeughalle. Laut Verwaltung war bei allen Gesprächen klar: „Die DIN-Vorschrift hinsichtlich der Breite der Abstellplätze wird nicht eingehalten, da die Stützen in der Fahrzeughalle aus statischen Gründen nicht geändert werden können.“

Im April hatten sich die Feuerwehr und eine Vertreterin der Unfallkasse in Arnum getroffen. Das Ergebnis: Die Stadt sollte nochmals erläutern, wie die Feuerwehrfahrzeuge in der Halle künftig stehen sollen und was sich alles ändert, wenn sich die Mitglieder nicht mehr in der Halle umziehen müssen. Zudem sollte eine Dienstanweisung von Ortsbrandmeister Frank Boßdorf aufgehoben werden, nach der das Aufsitzen der Fahrzeuge nur außerhalb der Halle erlaubt ist. Boßdorf hatte sie nach einem Hinweis der FUK erteilt. „Doch bei schlechtem Wetter und im Herbst und Winter war es zu gefährlich, draußen zu- und abzusteigen“, sagte Boßdorf am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung.

Im Juni schickte die FUK eine Stellungnahme, die – wie es die Stadtverwaltung in einer Ratsdrucksache formuliert - „das Vorhaben insgesamt in Frage stellt“. So weist die Unfallkasse darauf hin, dass noch nicht mal Mindestvorgaben erfüllt werden: „Nach eingehender Überprüfung und Abwägung stimmen wir deshalb der Konzeptplanung für die Fahrzeughalle als dauerhafte Lösung nicht zu.“ Eine andere Variante müsse her, zum Beispiel eine separate Halle für einzelne Großfahrzeuge oder gar der Neubau des Feuerwehrhauses.

Die Stadtverwaltung räumt ein: „Dieses Ergebnis ist nach dem Ortstermin im April keinesfalls erwartet worden und stellt die bisherige Planung vollständig in Frage.“ Ortsbrandmeister Boßdorf sagte gestern: „Wir müssen neu nachdenken.“ Es komme jetzt unter anderem auf die Lösungen an, die der Architekt findet. Vertreter der Stadtfeuerwehr, der Ortsfeuerwehr, der Regionsbrandmeister und der Architekt haben sich bereits getroffen. Der Feuerschutzausschuss tagt am Montag, 15. August, 19 Uhr, öffentlich im Feuerwehrhaus Harkenbleck. Dann wird auch darüber diskutiert, ob der Feuerwehrbedarfsplan von Juli 2015 von einem Planungsbüro überarbeitet werden soll.

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