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Whiteboards für alle Hemminger Schulen?

Hemmingen Whiteboards für alle Hemminger Schulen?

Hemmingens Schulen sollen in den nächsten Jahren medientechnisch auf den neusten Stand gebracht werden. Soweit sind sich alle Ratsfraktionen einig. Beratungsbedarf gibt es dafür umso mehr bezüglich der geschätzten Kosten von jährlich rund 120.000 Euro.

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Die KGS in Hemmingen soll medientechnisch aufgerüstet werden.

Quelle: Andreas Zimmer (Archiv)

Hemmingen. Soviel müsste die Stadt in die Hand nehmen, um die elektronische Ausstattung der Schulen etwa mit Digitalkameras oder elektronischen, interaktiven Tafeln, den sogenannten Whiteboards, flächendeckend umzusetzen. In den von der Stadt berechneten Gesamtkosten von rund 500.000 Euro bis zum Jahr 2019 sind neben den Anschaffungs- auch die Wartungskosten der Geräte enthalten.

Die Allianz aus CDU, Bündnisgrünen und DUH hat sich jüngst in der Ratssitzung dafür ausgesprochen, mit der Entscheidung noch bis zu den Haushaltsberatungen im Dezember zu warten. "Es ist sinnvoll, die Schulen zukunftsfähig zu machen und somit auch einen Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Doch müssen es wirklich 120.000 Euro im Jahr sein?", fragte CDU-Ratsherr Jan Dingeldey. Er schlug vor, Vergleiche aus anderen Kommunen einzuholen.

Bürgermeister Claus Schacht (SPD) hält das für schwierig: "Die Bedingungen in anderen Städten sind anders als bei uns." Die vorliegenden Berechnungen garantierten, dass alle Schulen in gleichem Maße von den Investitionen profitieren. Sollte der Rat die geplanten Ausgaben reduzieren, hätten laut Schacht einige Schulen zwangsläufig das Nachsehen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann stand ihm bei. Es sei auch als Signal für die Schulen wichtig, für die geplante Investition zu stimmen. "Die Gutachten liegen alle vor. Wir können jetzt entscheiden", sagte Beismann.

Die Bündnisgrünen und die DUH sehen hingegen noch Beratungsbedarf. "Wir müssen die Frage diskutieren, ob wir uns das leisten können. Es entsteht keinerlei Nachteil, wenn wir uns noch bis Dezember Zeit dafür nehmen", sagte DUH-Ratsherr Christian Herrnleben.

Da auch der Verwaltungsausschuss sich bereits für die Vertagung ausgesprochen hatte, entschied der Rat am Donnerstag nur über die Ausgabe von 50.000 Euro für den WLAN-Ausbau in der KGS. Das positive Votum war einstimmig.

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