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Privatstraße soll von K226 ins Baugebiet führen

Hiddestorf Privatstraße soll von K226 ins Baugebiet führen

Die geplanten drei neuen Baugrundstücke in Hiddestorf können nur über die Ostertorstraße, also die Ortsdurchfahrt, erschlossen werden. Das hat sich im Verlauf des Planverfahrens ergeben.

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Das Bild zeigt die Bushaltestelle Junkerngarten, dahinter befinden sich die Straße Schillingswinkel und das Haus Ostertorstraße 14, das für die neue Zufahrt zum Mini-Baugebiet abgerissen werden soll.

Quelle: Andreas Zimmer

Hiddestorf. Der Erschließung über private Grundstücke an den Straßen Auf den Äckern oder Schillingswinkel haben die Eigentümer nicht zugestimmt. Laut Stadtverwaltung müsste für die neue Privatstraße das leer stehende Haus Ostertorstraße 14 abgerissen werden.

Polizei und Anwohner befürchten jedoch, dass die Unfallgefahr durch die neue Einmündung steigt. So mahnt die Polizei, dass es an der Ostertorstraße dann zwei Einmündungen kurz hintereinander im Bereich einer Bushaltestelle geben würde. Anwohner verweisen zudem auf die gegenüberliegende und stark genutzte Zufahrt zur Grundschule. Dem entgegnet die Stadtverwaltung in einer Drucksache: „Die Befürchtungen mangelnder Übersichtlichkeit und Verkehrssicherheit werden nicht geteilt. Es sollen nur drei neue Grundstücke erschlossen werden, so dass es sich hier um eine Zufahrt wie jede andere in dem Bereich handelt, die auch mehrere Wohneinheiten erschließt.“

Darüber hinaus befürchten Anwohner, dass das Kanalnetz, wenn weitere Häuser angeschlossen sind, überlastet ist. Schon jetzt würden bei starkem Regen Gullideckel hochgedrückt, kritisieren sie. Die Stadtverwaltung hält dem entgegen, dass das Regenwasser gar nicht erst ins Kanalnetz gelangt, sondern auf den Grundstücken versickern soll.

Die drei neuen Baugrundstücke sollen auf einer rund 2000 Quadratmeter umfassenden Fläche mit großer Wiese südlich der Ostertorstraße zwischen den Straßen Auf den Äckern und Schillingswinkel entstehen. Dafür ist der Bebauungsplan Ostertorstraße zu ändern. Ausgleichsflächen gibt es nicht, da es sich laut Verwaltung um einen sogenannten Bebauungsplan der Innenentwicklung handelt.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt diskutiert am Donnerstag, 29. September, über das Vorhaben. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus. Stimmt auch der intern tagende Verwaltungsausschuss am 20. Oktober zu, werden die Pläne öffentlich ausgelegt.

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