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Arbeiten auf Campus sollen 2018 beendet sein

Hemmingen-Westerfeld Arbeiten auf Campus sollen 2018 beendet sein

Es ist ein Kompromiss, aber offenbar einer, mit dem der Rat, die KGS und die Stadtverwaltung leben können: Am Donnerstag, 16. Juni, beschließt der Rat, wie viel Geld in den nächsten beiden Jahren für die Campus-Neugestaltung in Hemmingen-Westerfeld ausgegeben wird. Insgesamt 1,45 Millionen Euro sollen es sein.

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Fahrräder an der KGS werden zurzeit an mehreren Stellen abgestellt. Künftig sollen es zwei zentrale Plätze sein.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. Die Planung macht das Büro für Freiraumplanung in Hannover. Es wurde 2012 bei einer Ideenwerkstatt unter drei Architekturbüros ausgewählt. Die Leine-Nachrichten fassen Fragen unter anderem am Lesertelefon mit den jeweiligen Antworten aus der Stadtverwaltung zusammen.

Das KGS-Gelände bekommt ein ganz neues Gesicht. Stimmt das?

Ja, es wird nicht nur weitestgehend barrierefrei. Auf der früheren Buswendeschleife entsteht eine Plaza unter anderem für Veranstaltungen und mit Sitzgelegenheiten, einige davon überdacht. Außerdem wird der Weg zur jetzigen Buswendeschleife neu angelegt, ebenso der Pausenhof zwischen Büntebad und KGS und es gibt zwei zentrale Fahrradparkplätze.

Wo werden Letztere sein?

Sie entstehen auf dem Platz zwischen Büntebad und KGS sowie an der Türmchenschule gegenüber dem Bad.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Läuft alles problemlos, beginnen die Arbeiten im Sommer 2017 und enden im Jahr 2018. Es soll viel in den Ferien erledigt werden, aber etliche Arbeiten laufen auch während des Unterrichtes weiter.

Vor der Türmchenschule war ein Trampolin geplant, was aber nun nicht aufgestellt wird. Warum?

Mit dem neuen Spielgerät für rund 90.000 Euro ist bereits eine große Anlage vorhanden.

Warum stehen Details, zum Beispiel das Aussehen der Bänke, noch nicht fest?

Bislang gibt es nur eine Machbarkeitsstudie. Die Planung beginnt erst, wenn der Rat das Geld im Haushalt bereitstellt.

Warum werden bestimmte Abschnitte zurückgestellt?

Sie werden erst dann angegangen, wenn genügend Geld da ist. Im Osten des Geländes waren zum Beispiel Kleinsportfelder für Hockey oder Basketball vorgesehen. Doch dort könnte später auch ein Deich verlaufen. Diese Planung will die Stadt abwarten. Auch der Grüne Klassenraum liegt zurzeit nicht im Fokus. Möchten die Schüler einen Schulgarten anlegen und pflegen, so steht die Stadt dem offen gegenüber, ebenso dem gewünschten Verkauf von der Cafeteria nach außen.

Die Beleuchtung auf dem Gelände soll besser werden, fordern die Schüler. Was ist hier geplant?

Die Beleuchtung wird verbessert, doch mit welchen Leuchten klärt sich erst während der Planung, die mit der KGS abgestimmt wird.

Wie erfährt die Öffentlichkeit von den Planergebnissen?

Sie werden in den Fachausschüssen vorgestellt.

Wird der Städtische Betriebshof auch an den Arbeiten beteiligt sein?

Der Betriebshof hat errechnet, dass er für seine Arbeiten etwa 260 Stunden benötigt. Im Haushalt 2017 wären demnach weitere rund 25.000 Euro einzuplanen.

Wird der Vorschlag des Seniorenbeirates umgesetzt? Das Gremium fordert eine Einbahnstraßenregelung und eine zusätzliche Ausfahrt vom Badparkplatz über den heutigen Bürgersteig zwischen Parkplatz und Bad.

Nein. Bei dieser Lösung entfallen laut Verwaltung zehn Parkplätze und es müsste ein Baum gefällt werden.

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