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Schacht: Erst Konzept, dann Geld für KGS-Räume

Hemmingen-Westerfeld Schacht: Erst Konzept, dann Geld für KGS-Räume

Das hat sich die Hemminger KGS anders gedacht: Um ihre Raumnot zu lindern, sollen im städtischen Haushalt 2018 Planungskosten stehen, doch Bürgermeister Claus Schacht sperrt sich. „Erst ein Konzept, dann die Planungskosten“, sagte er.

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Großer Komplex, trotzdem zu wenig Räume: die KGS in Hemmingen-Westerfeld.

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen-Westerfeld. „Der Ruf nach mehr Räumen, bevor man ein Konzept hat, ist fatal.“ Schacht gab zu bedenken: „Die KGS befindet sich im Überschwemmungsgebiet. Wir können dort nicht einfach so erweitern.“

Die Raumnot ist Thema im Entwurf des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Hemmingen 2025. Daraus zitierte Wolf Hatje (DUH) in der jüngsten Sitzung des Fachausschusses. Wegen der Umstellung auf 13 Schuljahre gehen 2020 keine Abiturienten von der Schule ab. „Dadurch wird es vermutlich ab dem Schuljahr 2020/21 zu schwierigen Bedingungen bei der Raumkapazität kommen“, heißt es in dem ISEK-Entwurf und weiter: „Als Lösung muss die Schule im gleichen Umfang auf die Aufnahme auswärtiger Schüler verzichten.“

Hatje sagte: „Es sind zwar bis dahin noch drei Jahre, aber der Prozess ist kurz“ und erkundigte sich, ob es schon „Ansätze“ für Planungen gibt. Fachbereichsleiterin Walburga Gerwing berichtete von Gesprächen zwischen ihr, dem Fachbereich Bauen und Dieter Driller-van Loo. Er leitet die 1450 Schüler zählende KGS an der Hohen Bünte in Hemmingen-Westerfeld mit mehr als 50 allgemeinen Unterrichtsräumen und fast 30 Fachräumen. Driller-van Loo erläuterte, dass es zurzeit keine Wanderklassen gebe. Er gab aber zu bedenken: „Wir sind Eliteschule des Sports und des Fußballs mit mehr als 100 Kaderathleten. Es darf nicht dazu kommen, dass wir Plätze ablehnen.“

Schacht entgegnete, dass alle Schulen in Niedersachsen im Schuljahr 2020/21 vor der Herausforderung stünden genügend Räume zu organisieren. Die meisten werden wahrscheinlich Container nutzen. Der Verwaltungschef merkte an: „Ich erinnere mich an die Diskussionen um ein eigenes Gebäude für die Mensa. Es steht, war aber anfangs eine Chipstüten-Aufenthalts-Anlage und funktioniert auch heute nicht wirklich.“

Der Bürgermeister zeigte sich verärgert, dass die DUH ein solches Thema zweieinhalb Stunden nach Beginn der Sitzung beim Tagesordnungspunkt „Anfragen von Ausschussmitgliedern“ vorbringe. „Es ist nicht sachgerecht abends um 21.30 Uhr so ein Thema anzusprechen, und ich weigere mich auf Zuruf zu diskutieren.“

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