Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° stark bewölkt

Navigation:
Überall was los: Der Super-Sonntag in Hemmingen

Hemmingen Überall was los: Der Super-Sonntag in Hemmingen

Das gab es in diesem Jahr in Hemmingen noch nicht: In allen Stadtteilen ist am Sonntag, 10. September, den ganzen Tag über etwas los. Dafür gibt es gleich einen doppelten Anlass: Es ist Entdeckertag in der Region Hannover und deutschlandweit Tag des offenen Denkmals.

Voriger Artikel
Kinder basteln den Hut zum Musical
Nächster Artikel
Tiefrotes Minus wird ein klein wenig blasser

Das Bild zeigt einen Ausschnitt vom Titelbild des Programmheftes zum Entdeckertag 2017.

Quelle: Region

Hemmingen. „Hemmingen ist als Ausflugtipp im Programmheft des Regionsentdeckertages“, sagt Organisator Reinhard Schütze und hofft auf der Hemminger Denkmalsroute auf viele Besucher aus dem Umland. Die offizielle Eröffnung in Hemmingen mit Bürgermeister Claus Schacht ist um 10 Uhr in der Kapelle im Alten Dorf. Neu dabei seien der Gutshof von Campe in Wilkenburg und das Café Webstuhl in Ohlendorf. Letzteres wurde 1980 in einem ehemaligen Nebengebäude des alten Forsthauses am Bürgerholz eröffnet.

Bei den Veranstaltungen – bis auf jene auf dem früheren Römerlager in Wilkenburg - handelt es sich um eine Initiative der Stadt und der ökumenischen Kirchenregion Hemmingen. Aufgepasst: Die Öffnungszeiten sind in den Stadtteilen unterschiedlich. Zu den hier angegebenen Zeiten, so versprechen es die Organisatoren, treffen Besucher aber auf fachkundige Frauen und Männer, die Fragen beantworten und Erläuterungen geben. Überall ist der Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Das wird in den einzelnen Stadtteilen geboten:

Arnum:

-Die um 1400 errichtete Wehrkapelle Maria Magdalena, Göttinger Straße 77A, direkt an der B3 gelegen, ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Bibelgarten vor dem kleinen Gotteshaus ist ganztägig zu besichtigen. -Die 1991 errichtete Friedenskirche an der Bockstraße 33 steht Besuchern von 11 bis 17 Uhr offen. 

Devese: Die Kapelle am Westerfelder Weg, erstmals 1543 erwähnt, ist von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

Harkenbleck: Die 1412 erbaute Kapelle, An der Kapelle 9, mit barockem Altar und Kanzel ist von 11.30 bis 17 Uhr geöffnet. Seit 1983 ist sie Eigentum des Fördervereins. Dieser lädt im Kapellengarten zu Kuchen und Getränken ein.

Hemmingen-Westerfeld:

-Das Mausoleum Carl von Alten im Naturschutzgebiet Sundern ist ganztägig zu besichtigen. Von 11 bis 17 Uhr erläutern Fachkundige die Geschichte der Ruine.

-Die im 16. Jahrhundert errichtete Kapelle am Kapellenweg, dort ist um 10 Uhr die offizielle Eröffnung der Hemminger Denkmalsroute, ist von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Hiddestorf: Das älteste Bauwerk Hemmingens, die Anfang des 12. Jahrhunderts erbaute Nikolaikirche an der Ostertorstraße 19, ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Bereits ab 10 Uhr wird dort der regionale Gottesdienst zum Diakoniesonntag gefeiert.

Ohlendorf:

-Bernd Filax zeigt von 11 bis 17 Uhr seine Sammlung von mehr als 20 Oldtimern in einer Scheune am Bruchweg 22.

-Die Alte Waage am Bruchweg ist ganztägig zu besichtigen. Sie diente früher zum Wiegen der Ernteerträge.

-Das Café Webstuhl am Sohlkamp 2a ist von 14 bis 19 Uhr geöffnet. In der aktuellen Kunstausstellung mit dem Titel unter dem Titel „Farb-Kompositionen" zeigt Juliane Kaiser-Jürgens aus Bad Pyrmont 28 Bilder in Acryl und Mischtechnik.

Wilkenburg:

-In der St.-Vitus-Kirche an der Kirchstraße 18, mindestens seit 1140 gibt es ein Gotteshaus an diesem Platz, beginnt um 11 Uhr der plattdeutsche Gottesdienst mit Pastor Raymond Sander. Auf dem Kirchhof spielen Prima Vista Brass von der Musikschule Hemmingen und Brassanover von der Musikschule Hannover ab 12.15 Uhr Pop- und Swingklassiker. Kirchenführungen beginnen um 13 und 15 Uhr. Wer mag, kann auch den Turm besteigen und die Aussicht von dort genießen. Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer aus der Springer Ortschaft Lüdersen hält ab 17 Uhr einen Vortrag über die Reformation im Calenberger Land.

-Auf dem Gutshof von Campe an der Kirchstraße 19 wird der landwirtschaftliche Betrieb mit Kleinvieh in der Zeit von 11 bis 17 Uhr erklärt.

-Es gibt noch eine dritte Station am Sonntag in Wilkenburg: Über das Gebiet des früheren Römerlagers zwischen Wilkenburg und Arnum werden in der Zeit von 11 bis 15 Uhr Führungen angeboten und unter anderem gezeigt, wie ein Spitzgraben entsteht. Um das Marschlager hatten die Römer einen Graben angelegt und auf dem aufgeschütteten Wall als Hindernis für mögliche Angreifer mit Palisaden versehen. Die Gräben wurden wieder zugeschüttet, wenn die Soldaten weiterzogen. Zu den Führungen laden die Römer AG Leine und die Numismatische Gesellschaft Hannover ein sowie der Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen.

doc6wk2ii3ga38lwpk4n72

Fotostrecke Hemmingen: Überall was los: Der Super-Sonntag in Hemmingen

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xnmnzzy7te1loqxncic
Bagger beschädigt Gasleitung

Fotostrecke Hemmingen: Bagger beschädigt Gasleitung