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Ein Glasdach für das Mausoleum?

Hemmingen Ein Glasdach für das Mausoleum?

Bekommt das Mausoleum ein Glasdach? Diese Idee äußerte der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Reinhard Schütze. Es sei eine Möglichkeit, die noch stehenden Gebäudeteile vor Regen und damit zersetzender Nässe zu schützen. Zunächst soll eine neue Schutzschicht aufgetragen werden.

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Wird das Mausoleum in Zukunft durch ein Glasdach geschützt?

Quelle: Andreas Zimmer

Hemmingen. Zurzeit ist es noch nicht viel mehr als eine Vision. Doch in einigen Jahren könnte möglicherweise ein Glasdach über dem Mausoleum angebracht werden. "Es würde die noch stehenden Gebäudeteile nicht verändern. Der Denkmalschutz sollte also einverstanden sein", sagte Schütze bei der Jahresversammlung vor 14 Gästen. Grund für die Überlegung ist, dass sich die schützende Schlammschicht an Teilen der Mauer immer wieder ablöst und neu aufgetragen werden muss. Bauliche Veränderungen an der Mauer lässt der Denkmalschutz nicht zu, da sie das Gebäude zu sehr verändern würden.

Der Verein plant rund 3000 Euro für die Erneuerung der Schutzschicht ein. Weitere 3000 Euro kommen für die ebenfalls notwendige Säuberung des Grabens um das Mausoleum hinzu. Das Guthaben des Vereins von zurzeit 12.000 Euro schrumpft dadurch um die Hälfte. Möglicherweise lässt sich die Bestandssicherung der Mauer jedoch durch Spenden finanzieren. Die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft habe bereits signalisiert, dass sie 1500 Euro übernehmen will, wenn es einen Kofinanzierer gebe, heißt es beim Verein. "Wir suchen also weitere Organisationen oder Privatbürger, die sich an der Finanzierung beteiligen", sagte Kassenwart Ottmar Sturm.

Weiterhin sei geplant, die Kreuzblume auf dem Giebel des Eckturms zu erneuern. Der Vorsitzende Dirk Jüchter ist bereits mit mehreren Ziegeleien im Gespräch. Die Kosten dafür will Vereinsgründer Heinz Wiegmann übernehmen. "Ich stehe zu meinem Wort, ob die Blume 1000 oder 5000 Euro kostet", sagte er.

Gedanken machen müssen sich die Mitglieder auch über die Zukunft. Jüchter will im nächsten Jahr nicht erneut kandidieren. Ob sich unter den 27 Vereinsmitgliedern ein Nachfolger findet, steht noch nicht fest. Ein Besucher schlug vor, einen Dachverband für kleine Vereine in Hemmingen einzurichten. "Der Vorsitz könnte jährlich wechseln, die Kassen bleiben getrennt", sagte er. So sei gegenseitige Unterstützung und auch Stabilität gewährt. Eine weitere Möglichkeit wäre, sich einem anderen Verein anzuschließen, sagte Jüchter. Der Vorstand will demnächst konkret über die verschiedenen Möglichkeiten diskutieren.

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