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Die Reitertage sind erneut ein voller Erfolg

Wilkenburg Die Reitertage sind erneut ein voller Erfolg

Die Reitertage in Wilkenburg waren erneut ein voller Erfolg - und diesmal noch etwas länger als in den vergangenen Jahren. Vier Tage lang waren die Springreiter, die mitunter sogar aus anderen Bundesländern angereist waren, gegeneinander angetreten, auch die Besucher waren von dem Turnier sehr angetan. Höhepunkt des Turniers war der Große Preis von Wilkenburg am Sonntag.

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Bei den Reitertagen in Wilkenburg kommen von Donnerstag bis Sonntag viele Pferdefreunde auf ihre Kosten. Auch für Familien bieten die Organisatoren einige Aktionen an.

Quelle: Daniel Junker

Wilkenburg. Seit Donnerstag wurden auf dem eigens eingerichteten Platz an der Wilkenburger Straße in Richtung Arnum die Wettbewerbe in den Kategorien vom Einsteiger (E-Springen) bis zur Profiklasse (S-Springen) ausgetragen - und damit einen Tag länger als sonst. "Wir haben das erste Mai-Wochenende mit Himmelfahrt genutzt, um den Ablauf zu entzerren", sagte Alena Bauer, Sprecherin des Reitervereins Wilkenburg.

Wie im vergangenen Jahr standen von Donnerstag bis Sonntag 20 Wettbewerbe an. "Wir mussten die Teilnehmerzahl in den einzelnen Wettbewerben aber nicht begrenzen." Bei einigen Prüfungen gingen diesmal deutlich mehr als 100 Starter auf den Parcours. Mehrere Teilnehmer waren sogar aus Hessen und Schleswig-Holstein angereist.  „Für einen Verein unserer Größe ist dieses Turnier schon etwas ganz Besonderes“, sagte Bauer. "Durch das weitläufige Gelände hat es auch für die Besucher ein ganz besonderes Flair."

Höhepunkt des Turniers war der Große Preis von Wilkenburg am Sonntagnachmittag. Das Springen der Klasse S** - das ist ein Wettbewerb der zweithöchsten Schwierigkeitsstufe - gewann Carsten Biermann vom Reit- und Fahrverein Nienburg/Weser mit seinem Pferd Cloney. "Cloney ist aktuell der beste Zuchthengst Deutschlands", freute sich Bauer über den prominenten Sieger. Zweiter wurde Dieter Smitz mit Dollar Cash vom TG Schaumburg, Luisa Försterling vom RFV Auetal wurde mit Eric B. Dritte.

Bereits am Freitag wurde auf dem Gelände der Wilkenburger Stutenpreis verliehen, bei dem nicht nur das Springen, sondern auch der Gesamteindruck der Pferde bewertet wurde. Bei dieser Musterung achten die Preisrichter unter anderem auf den Körperbau und den Ausdruck der Stuten. In Kombination mit dem Springreiten werde ermittelt, welche Pferd sich besonders als Zuchtstute eignet, sagt Bauer. Als Siegerin ging Helena Marie Sandbrink vom RFV Pässe mit Calima 20 aus dem Wettbewerb hervor. Isabell Stelling vom TG Schaumburg wurde mit Pepsi 130 Zweite und Alma-Mara Hagemann von RFV Hankensbüttel mit Mississippi H. Dritte.

Auch den Besuchern wurde einiges geboten: So konnten sich die Jungen und Mädchen zum Beispiel schminken lassen, besonders viel Spaß hatten die Kinder beim Toben auf einem großen Berg aus Strohballen. "Es gefällt mir hier sehr gut", sagte Carla Diesinger, die mit ihren Kindern aus Döhren gekommen war. "Es gibt viele Attraktionen und leckere Essensstände." Andere Besucher äußerten sich ähnlich. "Die Veranstaltung ist mit viel Liebe zum Detail organisiert", sagte Jörg Müller-Seils. "Für die Kinder sind die Reitertage ein echtes Erlebnis."

"Wir sind sehr zufrieden, es hat alles super geklappt, und auch die Besucher waren sehr zufrieden", freut sich Alena Bauer. Im nächsten Jahr stehen dann die 40. Reitertage an. "Ein Termin steht noch nicht fest, sie werden aber wieder im Mai sein", sagt Bauer. Davon abhängig sei, ob die Veranstaltung erneut über vier Tage ausgetragen wird.

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Von Daniel Junker

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