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Bei den Kunsttagen ist alles selbst gemacht

Arnum Bei den Kunsttagen ist alles selbst gemacht

Besucher aus der gesamten Region sind am Sonnabend und Sonntag zu den Arnumer Kunsttagen gekommen. Insgesamt präsentierten 55 Hobbykünstler aus Hemmingen und dem Umland ihre Werke. Das Angebot reichte von selbst genähten Taschen über handgesiedete Naturseifen bis hin zu heiteren Versen.

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Heidrun Müller aus Springe bietet Katzenkarten an - alle Motive hat sie selbst gemalt.

Quelle: Stephanie Zerm

Arnum. "Die Arnumer Kunsttage genießen in der ganzen Region einen hervorragenden Ruf", sagte Mario Giovelli, der die Veranstaltung in der Wäldchenschule für die hannoversche Agentur Stadt Events zum achten Mal organisiert hatte. Die Ausstellung gibt es bereits seit 1972. Damals wurde sie von Hobbykünstlern aus Arnum ins Leben gerufen. Seitdem ist der Kunsthandwerkermarkt jedes Jahr ausgerichtet worden und mittlerweile eine feste Größe im Ort.

"Er ist auch bei den Ausstellern sehr beliebt", sagte Giovelli. Für die 55 Stände habe er rund 150 Anfragen gehabt. Die Hobbykünstler, die am Wochenende dabei waren, habe er persönlich ausgesucht. Dabei sei die Messlatte hoch gewesen. "Wir haben nur Künstler genommen, die alles in Eigenleistung herstellen."

Beim Publikum kam das Angebot offenbar gut an. "Die Auswahl ist sehr vielfältig und es gibt viele schöne und hochwertige Sachen", lobte Besucherin Waltraud Schneider aus Pattensen. "Die Ausstellung ist toll und der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt."

Für viele der Künstler war die Ausstellung eine Premiere. So wie für Heidrun Müller. An ihrem Stand bot die Arzthelferin aus Springe rund 30 selbst gemachte Katzenkarten an. Die Motive hatte sie zuvor auf Leinwand gemalt. Anschließend hat sie sie abfotografiert und zusammen mit einem schönen Spruch auf die Karten drucken lassen. Von jedem verkauftem Exemplar will die Hobbykünstlerin einen Euro an das Tierheim Hildesheim spenden - dort hat sie sich die Inspiration für ihre Motive geholt.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei war Monika Garcia Lopez aus Hemmingen. Nach Feierabend kann die IT-Beraterin am besten beim Häkeln entspannen. An ihrem Stand konnten die Besucher das Resultat aus einem Jahr Arbeit bewundern: vom gehäkelten Kaktus über Minions und Törtchen bis hin zu Mini-Eulen und Baby-Monstern.

Einen Stand weiter verkaufte Peter Koch aus Elze Kunst aus entsorgten Gegenständen. Aus leeren Kaffee-Kapseln fertigt der ehemalige Fliesenleger Ketten- und Schlüsselanhänger an, aus alten Atlanten Kugelschreiber und aus aussortierten Büchern Briefumschläge. "Das ist besser, als alles einfach zu wegzuwerfen", erklärte der 62-Jährige.

Irmelies Ramacher aus Burgstemmen geht für ihre Kunstwerke regelmäßig nachts in den Garten. Dort fotografiert sie zwischen 1 und 2 Uhr beim Schein einer Taschenlampe ihre Pflanzen. Die farbenprächtigen Resultate gab's bei der Ausstellung genauso zu besichtigen wie die Schmuckstücke, die Ingrid Laube aus recycelten Bestecken herstellt. Auch für die Weihnachtszeit konnten Gäste bereits zahlreiche Dekorationsgegenstände erstehen. Albert Mundt aus Laatzen bot selbstgemachte Lichtbögen an und Anita Klenke aus Misburg Engel und Wichtel aus Pfeifenputzern.

Zur Stärkung standen Kuchen bereit, die die Künstler vorab selbst gebacken hatten. Mit der Resonanz war Organisator Mario Giovelli von der Hannoverschen Agentur Stadt Events vollauf zufrieden. 

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Von Stephanie Zerm

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