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Neue SC-Halle soll im Sommer 2018 fertig sein

Hemmingen-Westerfeld Neue SC-Halle soll im Sommer 2018 fertig sein

Ob Kinderturnen oder Seniorensport, Yoga oder Zumba: In Hemmingen-Westerfeld können Kinder und Erwachsene ab Sommer 2018 neue Sport- und Bewegungsangebote wahrnehmen. Die Halle dafür entsteht gerade.

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Die neue Halle entsteht auf dem Sportgelände an der Hohen Bünte.

Quelle: privat

Hemmingen-Westerfeld.  Ob Kinderturnen oder Seniorensport, Yoga oder Zumba: In Hemmingen-Westerfeld können Kinder und Erwachsene ab 2018 neue Sport- und Bewegungsangebote wahrnehmen. Die kleine Halle dafür entsteht gerade. 

Die neue Sportstätte des SC Hemmingen-Westerfeld mit fast 1500 Mitgliedern auf dem Gelände an der Hohen Bünte solle im Sommer 2018 fertig sein, erläutert der erste Vorsitzende Gerd Gerlach. Zu der rund 100 Quadratmeter umfassenden Halle gehören ein großer Raum, der sich durch Schiebetüren teilen lässt, sowie Materialräume, Duschen und Umkleiden und Toiletten. Es sei dann die erste behindertengerechte Toilette auf dem Sportgelände. Das gesamte Gebäude werde barrierefrei und rollstuhlgerecht sein. 

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Der alte Holzanbau ist abgerissen. Auf dem Gelände entsteht nun eine kleine Halle. Sie soll im Sommer 2018 fertig sein.

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Mit den neuen Räumen will der SC seine Angebote noch attraktiver machen. „Eventuell kann man auch Kurse buchen, ohne Mitglied im Verein zu sein“, erläutert Gerlach. Der Verein will nicht nur neue Angebote in der kleinen Halle machen, sondern auch einige bestehende dorthin verlegen wie Gymnastik aus den großen Sporthallen. Die neue Halle könne auch für Kurse zum Beispiel an die Volkshochschule vermietet werden.  

Ursprünglich war geplant im September mit dem Bau zu beginnen. Doch das Projekt sei kein einfaches: „Wir befinden uns im Überschwemmungsgebiet“, gibt Gerlach zu bedenken. Die Region Hannover habe den Bau Anfang November genehmigt. Er ist eingeschossig, möglich sei aber ein zweites Stockwerk auf etwa einem Drittel der Fläche zu einem späteren Zeitpunkt. Mehrere Firmen sind und werden für die Arbeiten beauftragt. Nach der Dämmung und dem Verlegen der Bodenplatte folgen nun Maurer-und Fassadenarbeiten. Dies alles soll bis Ende Dezember abgeschlossen sein. Anfang 2018 ist Gerlach zufolge das Dach an der Reihe. Nachdem die Fenster eingebaut sind, folgen weitere Gewerke. 

„Nach den Angeboten, die nach diversen Ausschreibungen vorliegen, gehen wir von einer Investition von 470.000 Euro aus“, sagt Gerlach. In der Summe seien die Kosten für Geräte und Mobiliar enthalten. Geld gebe es von der Stadt sowie vom Regions- und vom Landessportbund. Hinzu kämen Mitgliedsbeiträge, Rücklagen und ein Darlehen des Vereins. Bei ersten groben Kostenschätzungen ging der Verein von 390.000 Euro aus. Doch die Ausgabe sei unter anderem wegen der Auflagen im Überschwemmungsgebiet gestiegen. 

Solange kein Dauerregen oder Dauerfrost sind, können die Arbeiten ungestört vorangehen. Alle Sportler auf dem Gelände bittet der Vereinsvorstand um Verständnis: „Während der Bauphase kann es zu Einschränkungen bei der Nutzung der Sportplätze, der Laufbahn sowie den Umkleiden und Sanitäranlagen kommen.“ 

Für den Neubau musste ein Jahrzehnte alter und maroder Holzanbau weichen. Darin befanden sich Büro, Materialraum und Vereinsarchiv. Doch das Dach war undicht und die Wände waren morsch geworden. 

Von Andreas Zimmer

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