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SPD haucht Archiv-Diskussion neues Leben ein

Hemmingen SPD haucht Archiv-Diskussion neues Leben ein

In die Diskussion um ein Stadtarchiv in Hemmingen kommt nach mehr als einem Jahr wieder Bewegung. Die SPD-Ratsfraktion hat beantragt, die Stadtverwaltung solle prüfen, wo Heimatgeschichtliches, gesammelt von Privatleuten, sicher aufbewahrt werden kann. Die Räume sollen für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

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Die Jahreskalender der Bürgerstiftung wären in einem Stadtarchiv gut aufgehoben. Mit den Fotos wird der Wandel in Hemmingen dokumentiert.

Quelle: Bürgerstiftung Hemmingen

Hemmingen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Beismann schreibt: „Im Laufe der Zeit haben sich bei Bürgern als auch in Vereinen, kulturellen Einrichtungen und dergleichen Materialien und Dokumente angesammelt, in denen über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg das Hemminger Vereins- und Kulturleben, aber auch das politisch-gesellschaftliche und bürgerschaftliche Engagement Einzelner dokumentiert wird.“ Die Palette reiche von Protokollen über Broschüren bis hin zu Filmen und Tonträgern. „Doch wenn das Engagement Einzelner endet, werden in vielen Fällen wertvolle Quellen vernichtet, weil die gesammelten Materialien aufgrund von Unkenntnis entsorgt werden.“

Bei der Prüfung soll die Verwaltung auch die Öffentlichkeit einbeziehen, nicht nur, um überhaupt den Bedarf nach solch einem Archiv zu klären. Die SPD hofft auch darauf, dass private Sammler ihr Archiv zur Verfügung stellen und sich jemand findet, der ehrenamtlich im Archiv mitarbeitet.

Das Stadtarchiv war bereits Anfang 2015 in der Diskussion. Der frühere Ratsherr Günter Harder (BfH) hatte in einer Bilanz seiner kommunalpolitischen Arbeit in dieser Zeitung geäußert, dass er ein Stadtarchiv in Hemmingen vermisse. Sachspenden werden im Kellergeschoss des Rathauses aufbewahrt, allerdings sind die Räume nicht öffentlich zugänglich. Bürgermeister Claus Schacht hatte damals zu bedenken gegeben, dass die Stadt den meisten Nutzen durch eine professionelle Arbeit habe, doch diese sei zeit- und kostenintensiv. Der Hemminger Heimatbund befürwortete ein Archiv, doch erst sei die Personalfrage entscheidend, dann die Suche nach geeigneten Räumen. Ein positives Echo gab es unter anderem auch von der Arbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Kommunalarchivare.

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