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In Wilkenburg fließt das Blut in Strömen

Blutspendemeisterschaft In Wilkenburg fließt das Blut in Strömen

Rund 25 Liter Blut haben die Mitglieder des SV Wilkenburg am Sonnabend gespendet. Damit liegt der Verein bei der Niedersächsischen Blutspendemeisterschaft derzeit von knapp 200 teilnehmenden Vereinen auf dem 17. Tabellenplatz.

Wilkenburg. Martin Volkwein verzieht das Gesicht. "Nur ein kleiner Pieks, dann ist es geschafft", sagt Arzthelferin Anja Wergin, lächelt und sticht dem 55-Jährigen die Nadel in den Arm. So wie Volkwein haben am Sonnabend insgesamt 49 Mitglieder des SV Wilkenburg im Blutspendemobil des DRK Blut gespendet, darunter auch 16 Erstspender. "Wir sind mit dem Ergebnis überaus zufrieden", freut sich Volkwein, der auch Pressesprecher des Vereins ist. Denn die Aktion war in Wilkenburg eine Premiere: Es war das erste Mal, dass in dem Ort überhaupt eine Blutspende ausgerichtet wurde.

Zusätzlich nimmt der Klub mit dem Ergebnis an der Niedersächsischen Blutspendemeisterschaft teil. Der Niedersächsische Fußballverband hatte gemeinsam mit dem DRK-Blutspendedienst zu der Aktion aufgerufen, an der sich Vereine vom 1. Februar bis 18. März beteiligen können. Patin ist DFB-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus.

Mit der Aktion will das DRK vermehrt junge Menschen für das Blutspenden gewinnen. "Da man nur bis zu einem Alter von 73 Jahren spenden darf, haben wir vergangenes Jahr fünf Prozent unserer Stammspender verloren", sagt DRK-Gebietsreferent Patrick Ploberger. In Niedersachsen würden jeden Tag 2300 Blutspenden benötigt.

Als zusätzlichen Anreiz erhalten die Vereine, die die ersten drei Plätze des Wettbewerbs, die Champions League, erreichen, einen Trikotsatz, die Euro-League-Platzierungen vier bis sieben je 15 Fußbälle und die Bundesliga-Plätze acht bis 18 jeweils zehn Fußbälle.

Nach aktuellem Stand liegt der SV Wilkenburg von knapp 200 Vereinen auf dem 17. Platz. Bliebe es dabei, hätte der Verein zehn Fußbälle gewonnen. An erster Stelle steht dies für Organisator Volkwein jedoch nicht: "Wir wollen uns hauptsächlich in den Dienst der guten Sache stellen."

Bereits am Freitag wurden bei der Jahresversammlung des SV Wilkenburg Präsident Klaus-Dieter Saul, Schrift- und Sozialwart Manfred Nowacki, Frauenwartin Gesine Seib und Pressesprecher Martin Volkwein für weitere zwei Jahre einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ulrich Grimpe, Reinhold llten und Hans-Günter Mieth gehören weiterhin dem Ehrenrat an.

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Von Stephanie Zerm

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